Brettschichtholz

Brettschicht­holz: äußerst belastbar und stabil

Unter Brettschichtholz, auch Leimbinder genannt, versteht man aus mindestens drei Brettlagen und in gleicher Faserrichtung verleimte Hölzer, meist aus Fichtenholz, die an den Fasern entlang parallel verklebt wurden.

3D Rendering eines Holzhauses

Es erreicht derart große Werte in Punkto Belastbarkeit, dass es bei großen Bauprojekten, wie Brücken oder Hallenkonstruktionen, also vorwiegend im Ingenieurholzbau bei hoher statischer Beanspruchung eingesetzt wird.

Da Brettschichtholz aus getrocknetem Holz hergestellt wird und mehrschichtig aufgebaut ist, findet Rissbildung in erheblich geringem Maße, im Vergleich zu Vollholz, statt. Somit eignen sich Leimbinder hervorragend für Verwendungszwecke im sichtbaren Bereich, bspw. offene Dachkonstruktionen in Wohnhäusern, bei denen die unvermeidliche Rissbildung von Vollholz unerwünscht ist.

Ansicht einer Baustelle eines Holzhauses
Ansicht Holzhaus mit Brettschichtholz

Doch auch für den Endkunden kann dieses stabile Bauholz interessant sein. So möchten die meisten unserer Kunden die Seiten ihres Carports mit wenig bis keinem Zwischenbalken. So ist mit Brettschichtholz oft eine freischwebende Konstruktion möglich. Gerade bei Carport-Dächern gilt es, die Belastbarkeit des Daches genau zu kalkulieren, z.B. Schneelast!

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