Holzglossar
Holz von A bis Z
A
A-Wert
Der A-Wert dient der Messung der Fugendichtheit und wird im Rahmen der Fugendurchlass-Überprüfung von Fenstern und Türen angewendet. Je höher der A-Wert, desto höher die Fugendurchlässigkeit.
Weitere Informationen über den A-Wert
Der A-Wert, oder auch Fugendurchlasskoeffizient genannt, gibt an, wie viel Luft bei einer Druckdifferenz von 10 Pascal (physikalische Einheit des Drucks und der mechanischen Spannung; 1 Pa = 1 Newton /m2) pro Meter Fuge und Stunde durch ein zu prüfendes Bauteil dringt.
Folglich ist ein niedriges Ergebnis hier besser als ein hoher A-Wert. Die Richtung, in der der durchdringende Luftzug die Fuge passiert, ist für die Prüfung nicht von Bedeutung. Sollen beispielsweise Türen (Schallschutz-Türen) oder Fenster auf ihre Fugendurchlässigkeit geprüft werden, wird ein Prüfdruck am Bauteil simuliert und das durchdringende Luft-Volumen gemessen.
ABS
ABS (Abkürzung für: Acrylnitril-Butadien-Styrol) ist ein synthetischer, farbloser Stoff, der vor allem für Abdeckungen und Oberflächen in der Elektroindustrie verwendet wird. Der ABS-Kunststoff ist sehr elastisch, wärmebeständig und kratzfest, sodass er sich hervorragend als Kantenumleimer für Plattenwerkstoffe eignet.
Weitere Informationen über ABS
ABS-Kanten dienen dem sauberen Abschluss von Plattenwerkstoffen an der Stirnseite, so zum Beispiel bei Dekorspanplatten und Küchenarbeitsplatten. Hierbei wird die Rückseite der Kanten angeraut und mit Leim auf der Kante der jeweiligen Platte angebracht. ABS-Kanten gibt es in allen möglichen Farben und Ausführungen.
Absolute Luftfeuchtigkeit
Die absolute Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Wasserdampf-Gehalt in der Luft. Die absolute Luftfeuchtigkeit wird zumeist in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) angegeben, wobei der Wert zwischen Null und einem Maximalwert, der stark von der Lufttemperatur abhängt, variieren kann.
Weitere Informationen über Absolute Luftfeuchtigkeit
Die absolute Luftfeuchtigkeit beschreibt die momentan in der Luft vorhandene Wasserdampfmenge (Wasserdampfgehalt) in Gramm pro Kubikmeter (g/m³).
Die absolute Luftfeuchtigkeit lässt sich nicht messen. Sie bildet sich aus der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchte. Möchte man diese „messen“, müssen beide Messgrößen (Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit) erfasst werden. Durch eine starke Temperaturveränderung kann dieser Wert sehr stark variieren.
Adsorption
Unter Adsorption versteht man die Anlagerung von chemischen Teilchen aus einer oder mehrerer Teilchensorten an der Oberfläche eines Festkörpers. Eine typische Form der Adsorption ist das sog. „Beschlagen“ (Wasserdampf sammelt sich an Glasscheibe an).
Weitere Informationen über Absorption
Adsorption ist ein chemischer Vorgang, bei dem ein Festkörper einen flüssigen oder gasförmigen Stoff aufnimmt. Zu genau jener Adsorption kommt es, wenn ein Stück Holz per Membran-Diffusion Wasser aus der Umgebung aufnimmt. So zum Beispiel bei übermäßiger Bodenfeuchte oder wenn die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist.
Als Folge jener Adsorption kann das Holz im schlimmsten Fall morsch werden oder faulen. Beachten Sie deshalb, wie beispielsweise das Raumklima Ihren Parkettboden beeinflusst. Um der Aufwölbungen durch Adsorption vorzubeugen, können Sie Ihren Boden zwar auch lackieren (Effekt der Oberflächenversiegelung), jedoch verdichten Sie damit die Holz-Oberfläche und nehmen dem Holz die Möglichkeit zum Atmen sowie die originale, haptische Holzoberfläche.
Alterung
Alterung ist ein natürlicher Prozess, bei dem ein Lebewesen altersspezifische äußere Merkmale annimmt. Holz altert durch Austrocknung und Witterungseinflüsse, unter Einfluss von UV-Strahlung sowie durch Schadstoffe. Auch eine Oberflächenversiegelung kann dieses Prozess nicht aufhalten.
Weitere Informationen über Alterung
Holz altert durch Austrocknung und Witterungseinflüsse, unter UV-Strahlung sowie durch Schadstoffe. Eine Möglichkeit, den Alterungsprozess zu verlangsamen, ist die regelmäßige Pflege und das Auftragen von Pflegeölen. Eine Oberflächenversiegelung, bspw. durch farblosen Lack, kann die Alterung nicht verhindern, sondern allenfalls verlangsamen. So dunkelt das versiegelte Holz unter Lichteinfluss weiterhin nach.
Altholz
Altholz bezeichnet ehemals verbautes Holz, welches für die Wiederverwendung im Möbelbau, Hausbau bzw. Innenausbau aufbereitet wird. Insbesondere Latten und Bretter alter Scheunen und Bauernhäusern werden zu diesem Zweck industriell verarbeitet.
Weitere Informationen über Altholz
Als Altholz bezeichnet man Holz, das seinen eigentlichen Verwendungszweck bereits erfüllt hat. Doch auch danach findet sich noch eine Verwendung. Heutzutage wird es nicht mehr zwingend entsorgt, sondern steht als Sekundär-Rohstoff zur Verfügung.
Verwendung findet es beispielsweise in der Produktion von Spanplatten und sogar als Baustoff, um bestimmten Elementen einen rustikalen Ausdruck zu verleihen. Inzwischen gibt es viele Unternehmen, die sich ausschließlich auf die Herstellung oder Verarbeitung von Altholz in Form von Balken, Platten, Paneelen oder Furnier spezialisiert haben.
Anpassungsprofil
Ein Anpassungsprofil ist eine Metallleiste zum Ausgleich von Höhenunterschieden zweier Bodenbeläge. Das Anpassungsprofil wird insbesondere am Übergang zwischen zwei Räumen mit unterschiedlichen Bodenbelägen eingesetzt.
Weitere Informationen zum Thema Anpassungsprofil
Wo zwei verschiedene Bodenbeläge(z.B. Parkett, Laminat oder Vinylboden) aufeinander treffen, sei es an einem Durchgang oder auch mitten im Raum, entsteht oft ein ungewollter Höhenunterschied, der durch unterschiedliche Aufbauhöhen der Beläge zustande kommt. Das sieht unschön aus und kann auch nicht ganz ungefährlich sein (Stichwort: Stolperfalle). Aus diesem Grund kommen in solchen Fällen Anpassungsprofile zum Einsatz, welche die Aufgabe haben, Bodenbeläge optisch einwandfrei miteinander zu verbinden und Höhenunterschiede auszugleichen.
Astquirl
Astquirle sind mehrere Äste, die sich am Baumstamm in einem Knoten ausbilden und im Querschnitt sternförmig erscheinen. Ein Astquirl kann nur bei Nadelhölzern auftreten.
Weitere Informationen über Astquirl
Ein Astquirl beschreibt die Anordnung von drei oder mehr Ästen an einem Knoten. Diese Äste erscheinen im Querschnitt sternförmig. Ein Quirl kann nur bei einem Nadelbaum entstehen. Die signifikanten Astquirle können ebenfalls zur Bestimmung des Baumalters verwendet werden. Nach vier Jahren bildet die Fichte ihren ersten Astquirl. Darauf folgend bilden diese sich jährlich. Das Alter des Baumes kann somit durch Zählen der Astquirle schätzungsweise bestimmt werden.
Aufdoppelung
Die Aufdoppelung (auch: Aufdoppeln) ist die Verstärkung eines Bauteils aus dem gleichen oder einem ähnlichen Material, mit dem Ziel der Angleichung bzw. Harmonisierung zweier unterschiedlicher Elemente. Zudem wird durch die Aufdoppelung die Biegefestigkeit erhöht. Somit können, wenn nicht die gewünschte Produktstärke verfügbar ist, diese künstlich produziert werden.
Weitere Informationen über Aufdoppelung
Unter Aufdoppelung versteht man die Verstärkung eines Bauteils, zum Beispiel Türen, Platten oder Möbelstücke. Die Verstärkung erfolgt in der Regel aus dem gleichen oder ähnlichen Material und dient der Anpassung von Maßen oder Verstärkung eines Elementes.
Beispielsweise dürfen Multiplex-Platten keine größere Stärke-Toleranzen haben, weshalb einige Hersteller in der Produktion anstelle einer 40mm Multiplex-Platte (welche eine Toleranz von +1,2mm und -1,6mm haben darf) zwei 20mm starke Multiplexplatten miteinander verpressen (und in diesem Sinne Aufdoppeln).
B
Bänder
Türbänder dienen der Aufhängung eines Türblatts, sodass sich dieses im Rahmen problemlos öffnen und schließen lässt. Die Türbänder werden auch als Türangeln bezeichnet und gehören zu den sogenannten Türbeschlägen.
Weitere Informationen zum Thema Tür-Bänder
Türbeschläge werden zum Anschlagen, Öffnen, Schließen und ggfs. Feststellen der Türblätter verwendet. Hinzu kommt eine Einbruchshemmung je nach Einsatzort. Ausgewählte Türbänder müssen eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen. Bei sehr schweren und/oder überhohen Türblättern ist es oftmals erforderlich ein 3. Band anzubringen. Türbänder dienen dazu, alle am Türblatt auftretenden Kräfte aufzunehmen und in die Zarge abzuleiten. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen 2-teiligen Bändern und 3-teiligen Bändern. Während Erstere aus zwei Scharnieren bestehen, von denen eins am Türblatt und eins an der Zarge montiert ist, bestehen 3-teilige Bänder aus drei Scharnieren, was den Vorteil von höherer Stabilität aufweist.
Baumkante
Baumkante auch Fehlkante oder Waldkante genannt, gibt an, wie viel Holz der Bohle nach dem Besäumen zum rechteckigen Querschnittsmaß fehlt. Somit ist die Baumkante der verbleibende Teil der Stammoberfläche des besäumten Schnittholzes. Sie ist jedoch nicht identisch mit Baumrinde oder Bast.
Weitere Informationen zum Thema Baumkante
Die Baumkante ist eine durch natürlichen Wuchs bedingte Kante am Schnittholz, die vor der Verarbeitung noch von Rinde bedeckt ist. Baumkanten werden im gewöhnlichen Möbelbau meist entfernt, weil die nicht-symmetrische Form die Verarbeitung erschwert. Bei Bedarf sollten Baumkanten immer per Hand entfernt werden und nicht maschinell, damit das Holz nicht beschädigt wird.
Beize
Eine Beize ist eine chemische Lösung für die Holz-Oberflächenbehandlung. Mit Hilfe der Beize lässt sich der natürliche Holzfarbton verändern, wobei die Beize den Farbton intensivieren, egalisieren oder harmonisieren kann. Das Beizen kann aber auch zum Schutz der Oberfläche gegen Schimmel dienen.
Weitere Informationen über Beize
Beize hat grundsätzlich das Ziel, den Farbton des Holzes zu verändern oder den Werkstoff vor schädlichen Einflüssen, wie zum Beispiel Pilz-Erregern, zu schützen. Man unterscheidet zwischen zwei Verfahren:
Beim Farbstoffbeizen werden pulverförmige oder flüssige Farbpigmente als Lösung auf die Oberfläche aufgetragen, um in das Holz einwirken zu können. Bei diesem Verfahren zieht vergleichsweise viel Lösungsmittel in das weiche Holz und es entsteht ein „negatives Holzbild“.
Beim chemischen Beizen kommt es zu einer Reaktion zwischen den Inhaltsstoffen der Beize und dem Holz. Spätholz enthält mehr Gerbsäure als Frühholz und bindet mehr Beize, wodurch ein „positives“ Holzbild entsteht.
Besäumen
Besäumen nennt man einen Arbeitsschritt in der Schnittholz-Verarbeitung. Beim Besäumen werden elementare Bestandteile wie Rindeund Borke mit Hilfe einer Säge von der Bohle entfernt.
Weitere Informationen über Besäumen
Unter Besäumen versteht man das Abtrennen der Rinde und Borke von einer Bohle. Im Möbelbau werden Bohlen, die zu Tischen weiterverarbeitet werden, aus optischen und vorallem hygienischen Gründen meistens besäumt. Dies erfolgt i.d.R mit Hilfe einer speziellen Besäumkreissäge oder Tisch-/Formatkreissäge.
Beim Besäumen sollte darauf geachtet werden, so viele Reste wie möglich zu entfernen, den Verschnitt jedoch möglichst gering zu halten. Bei manchen Holzarten, wie z.B. Eiche, muss zusätzlich der Splint abgetrennt werden, da dieser eine zu geringe Festigkeit aufweist.
Bläue
Als Bläue bezeichnet man eine bläulich, schwarze Verfärbung eines Holzes, die auf einen Pilz zurückzuführen ist. Die Bläue entsteht dadurch, dass die Lumina der Holzzellen mit dunklen Farbpigmenten aus Melamin ausgefüllten, welche in Folge der Lichtbrechung als bläulich wahrgenommen werden.
Weitere Informationen über Bläue
Unter dem Begriff Bläue wird eine grauschwarze, radialstreifig orientierte Holzverfärbung, welche an Nadel- und Laubholz auftritt bezeichnet.
Bei Kernholzarten wird hauptsächlich jedoch nur der Splint befallen, da sich der Bläuepilz von den Holzinhaltsstoffen ernährt. Die Zellwände werden somit nicht angegriffen und es kommt nicht zu einem Verlust der statischen Festigkeit. Jedoch kann es durch den mechanischen Druck zu einer Verringerung der dynamischen Festigkeit kommen. Durch den Bläuepilz kann aber die kapillare Wasseraufnahme des Holzes und damit die Tränkfähigkeit deutlich erhöht werden.
Blockware
Blockware ist ein unbesäumtes Nadel- und Laubschnittholz, welches aus stärkeren Stammstücken geschnitten wird. Die Stapelung und der Verkauf derartiger Hölzer bzw. Holzprodukte erfolgt blockweise, woraus sich der Name ableitet.
Weitere Informationen über Blockware
Blockware besteht aus parallel aufgeschnittenem Rundholz, also Baumstämmen oder Baumstamm-Teilen, deren Außenseiten nicht geschnitten wurden, sodass Rinde bzw. Baumkante noch vorhanden sind. In der Regel erfolgt anschließend das Besäumen und Zuschneiden des Holzes. Je nach Verwendung wird die Rinde manchmal auch nicht entfernt, sondern die Bohle nur gehobelt, um die natürliche Optik beizubehalten.
Bohle
Eine Bohle ist ein besäumtes oder unbesäumtes Stück Schnittholz, welches ein Mindestmaß von mindestens 40mm Stärke und Breite haben muss. Äußerlich ähnelt die Bohle einem Brett, ist technisch aber nicht dasselbe.
Weitere Informationen zum Thema Bohle
Unter dem Fachbegriff Bohle versteht man unbesäumtes oder besäumtes Schnittholz, welches in Deutschland ein Mindestmaß von mindestens 40mm Stärke und einer Breite von mindestens dem Zweifachen der Stärke aufweisen muss, um als Bohle bezeichnet zu werden.
Schnittholzbohlen werden in der Industrie als Stammware vertrieben. D. h. der Baumstamm wird im Querschnitt längs aufgeschnitten und im Ganzen gehandelt. Die Breite der Bohle variiert je nach Baumart, wobei die Bohlen-Stärke bis auf Toleranzabweichungen einheitlich ist.
Borke
Die Borke ist die äußerste Schicht der Baumrinde. Die Borke schützt die darunterliegenden Schichten des Baumstamms vor diversen physikalischen- und Umwelteinflüssen.
Weitere Informationen über Borke
Die Borke entsteht aus den abgestorbenen Teilen des Bastes (lebendes Gewebe unter der Borke). Sie schützt die darunterliegenden Baumschichten vor Umwelteinflüssen wie Regen, Wind, Sonne, Temperaturschwankungen sowie vor Schädlingen und Infektionen. Optisch werden drei Borkenarten unterschieden: die Ringelborke, die Schuppenborke/Plattenborke und die Netzborke. Borke findet Verwendung für die Erzeugung von Rindenmulch, Rindenkompost und für die Erzeugung von Energie.
Braunfäule
Braunfäule (auch: Destruktionsfäule) ist eine durch Pilze hervorgerufene Art der Holzfäulnis. Chemisch gesehen bauen holzzerstörende Pilze im Rahmen der Braunfäule Zellwandmaterial ab. Die Braunfäule kann sowohl im lebenden Baum als auch in verbautem Holz stattfinden.
Weitere Informationen über Braunfäule
Braunfäule wird durch holzschädigenden Pilzbefall hervorgerufen. Bei diesem Prozess wird Cellulose (ein wichtiger Naturstoff, Bestandteil der Gerüstsubstanz der Zellwände aller Pflanzen und Hauptbestandteil des Holzes) abgebaut, wodurch das Holz an Festigkeit und Masse verliert. Infolgedessen entsteht eine querrissige Struktur.
Gleichzeitig nimmt die betroffene Stelle eine dunkelbraune Farbe an, weil das braune Lignin (Biopolymer, das für die Verholzung sorgt) erhalten bleibt, während die helle Cellulose schwindet. Ist der Pilzbefall sehr stark ausgebreitet, lässt sich das betroffene Holz zwischen den Fingern zerreiben und besitzt keine Tragfähigkeit mehr.
Brettwurzel
Eine Brettwurzel ist eine Wurzelform, bei der die Wurzeln nicht als Stränge, sondern als sternförmige Lamellen in das Erdreich dringen. Auf diese Weise verleihen Brettwurzeln hohen Bäumen im tropischen Regenwald eine verbesserte Standfestigkeit.
Weitere Informationen über Brettwurzel
Diese riesigen, bis zu 10 Meter hohen Wurzeln sind meist sternförmig um den Baumstamm angeordnet. Sie sind hauptsächlich in tropischen Regenwäldern aufzufinden, wo sie vor allem der Nährstoffversorgung dienen. Die einzige europäische Baumart, die diese Wurzeln ausbilden kann, ist die heimische Flatter-Ulme.
Buntbart
Ein Buntbart ist eine Schlüsselbartform, bei der der Schlüsselbart verschiedene Formen annehmen kann, der Bart jedoch nicht weiter gefräst ist. Auf diese Weise sind Schlüssel und Schloss nur eindimensional gesichert und dementsprechend relativ leicht zu knacken.
Weitere Informationen über Buntbart
Ein Buntbartschloss ist allgemein ein einfaches Schloss, das hauptsächlich Verwendung in Zimmertüren im Wohnungsinneren findet. Der Name Buntbart stammt von den gängigen „bunten“ Schlüsselformen. Da sich Buntbart-Türschlösser relativ leicht ohne passenden Schlüssel, zum Beispiel mit einem gebogenen, stabilen Draht (der das Bart-Profil nachahmt) öffnen lassen, sollte eine Verwendung in Außentüren, z.B. Wohnungseingangstüren, vermieden werden.
C
CE
CE ist die Abkürzung für Communite Europeen und kennzeichnet als solche Produkte, die den geltenden Anforderungen, welche in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft genügen. Die CE-Kennzeichnung ist daher nur dort möglich, wo es zulässig ist das Zeichen anzubringen.
Weitere Informationen über CE
Weist ein Produkt eine CE-Kennzeichnung auf, so ist gesichert, dass das Produkt allen geltenden europäischen Vorschriften entspricht und den vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen wurde. Ohne CE-Kennzeichnung ist es Unternehmen nicht möglich ein Produkt im europäischen Markt zu lancieren.
Cellulose
Cellulose ist ein zentraler Bestandteil im pflanzlichen Zellaufbau, insbesondere in der Zellwand. Als solcher übernimmt die Cellulose (auch: Zellulose) in den Zellwänden wichtige Funktionen als Stütz- und Gerüstsubstanz. Biologisch gesehen besteht Holz zu 40% bis 60% aus dem Polysaccharid Cellulose.
Weitere Informationen über Cellulose
Cellulose ist als wichtiger Naturstoff und Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände mit dafür verantwortlich, die Pflanze zu festigen. Dementsprechend besitzen Pflanzen, die sehr fest bzw. äußerlich hart sind, eine relativ große Menge an Zellulose. Hierzu zählen insbesondere Holz beispielsweise aber auch Stroh. Solche Pflanzen werden seit der Steinzeit besonders gerne als Brennstoff verwendet.
CPL
CPL sind Schichtstoffe bzw. Laminate aus Melaminharzen, welche auf diverse Trägermaterialien aufgebracht werden, um einen bestimmten Oberflächeneffekt zu erzielen. CPL ist dabei die Abkürzung für Continuous Pressure Laminate und entsteht aus der permanenten Verpressung mehrerer Lagen Papier.
Weitere Informationen über CPL
CPL (Continuous Pressure Laminate) ist ein Schichtstoff, der aus dem mehrfachen Verpressen mehrerer Lagen Papier unter Verwendung von härtendem Melamin-Harz entsteht. Die CPL-Oberfläche wird mit einem Schutzfilm aus Melaminharz versiegelt und hat eine Endstärke von ca. 0,2mm, wodurch CPL extrem robust und pflegeleicht ist.
Vor allem in Bezug auf ihre Abrieb-, Kratz-, und Stoßfestigkeit ist CPL anderen Oberflächen deutlich überlegen. Daher eignet sich die CPL-Oberfläche gut für Türen, die stärker beansprucht werden, so z.B. in Krankenhäusern oder für Familien mit kleinen Kindern.
D
Dampfsperre
Die Dampfsperre bzw. Dampfbremse ist zumeist eine Folie, welche vor aufsteigender Feuchtigkeit (in Form von Wasserdampf) schützt. Die Begriffe Dampfsperre und Dampfbremse werden häufig – fälschlicherweise – synonym verwendet.
Weitere Informationen über Dampfsperre
Dampfsperre und Dampfbremse unterscheiden sich vor allem im Diffussionswiderstand (bzw. sd-Wert). Eine Dampfsperre wird beipsielsweise verwendet, um Parkett- oder Laminatböden zu verhindern, dass sich innerhalb des betreffenden Holzes Kondenswasser (entsteht durch Wasserdampf, der sich auf Oberflächen ablegt) bildet.
Eine Dampfsperre empfiehlt sich besonders in ungeheizten Bereichen oder Neubauten, in denen noch Restfeuchte aus dem Estrich austreten kann. Es gibt reine Dampfsperren bestehend aus mehreren Folien, aber auch Trittschalldämmungen, die über eine integrierte Dampfsperre verfügen. Dampfbremsen kommen dagegen besonders in der Wärmedämmung z.B. im Dachstuhl zum Einsatz.
Darrgewicht
Als das Darrgewicht wird ein Holz im absolut trockenen Aggregatzustand (sprich: wenn dem Material sämtliches Wasser entzogen wurde) bezeichnet. Dementsprechend werden die Begriffe „Rohdichte des Holzes“ oder „Spezifisches Gewicht“ synonym verwendet.
Weitere Informationen über das Darrgewicht
Das Darrgewicht ist eine wichtige Kenngröße bei der Bestimmung der Holzfeuchte. Hierbei wird ein sogenanntes Darrverfahren durchlaufen, bei dem zunächst das Nassgewicht ermittelt wird. Anschließend wird es bis zur absoluten Trockenheit entfeuchtet und erneut gewogen. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist das sog. Darrgewicht.
Die im Holz enthaltene Wassermasse, welche sich aus der Differenz der oben genannten Werte ergibt, wird durch das Darrgewicht geteilt und mit 100 multipliziert, abschließend enthält man den prozentualen Holzfeuchte-Wert. Diese Methode ist allerdings suboptimal, da das zu prüfende Bauteil wegen des absoluten Feuchtigkeits-Entzugs zerstört wird.
Dauerhaftigkeit
| D | dauerhaft | z.B. Basralocus, Greenheart |
| M | mäßig dauerhaft | z.B. Afrormosia, Azobé, Bilinga, Sapelli, asiatischer Teak |
| S | anfällig | – |
Holz-Dauerhaftigkeit beschreibt die natürliche Widerstandsfähigkeit von Holz gegenüber schädigenden Umwelteinflüssen wie Pilzen, Insekten oder Feuchtigkeit. Durch thermische Behandlung und/oder chemische Verfahren kann die Holz-Dauerhaftigkeit z.T. erheblich gesteigert werden. Man spricht dann von Holz-Modifikation.
Weitere Informationen über Dauerhaftigkeit
Die Dauerhaftigkeit, oder auch natürliche Dauerhaftigkeit, ist die Resistenz eines Holzes gegen einen Angriff durch holzzerstörende Organismen, z.B. holzzerstörende Pilze. Sie gibt daher einen guten Richtwert über die Haltbarkeit im Freien. Einige braune bis rötliche Hölzer wie z.B. Cumaru oder Ipé besitzen natürliche, holzeigene Inhaltsstoffe, die dem Pilzbefall aktiv entgegenwirken.
Alle gängigen Holzarten sind in der europäischen Norm EN 350 in Resistenzklassen von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) eingeteilt. Allerdings sollte man sich nicht nur auf diese Norm verlassen, denn bauseitige, ständige Pflege des betreffenden Holzes (z.B. Reinigen und Ölen der Terassendielen) wirkt sich verhältnismäßig stark auf die Dauerhaftigkeit des Produktes aus.
Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2
Klassifikation der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze
| Holzart | Dauerhaftigkeitsklasse | Standdauer |
|---|---|---|
| Ipé; Massaranduba; Teak | 1 | sehr dauerhaft |
| Robinie; Cumaru | 1-2 | dauerhaft bis sehr dauerhaft |
| Bangkirai; europäische Eiche | 2 | dauerhaft |
| Keruing; Sibirische Lärche | 3 | mäßig dauerhaft |
| Europäische Lärche; Douglasie; Kiefer | 3-4 | wenig dauerhaft bis mäßig dauerhaft |
| Tanne; Fichte; Ulme | 4 | wenig dauerhaft |
| Birke; Buche; Esche; Linde | 5 | nicht dauerhaft |
Klassifikation der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen Insekten
| D | dauerhaft | z.B. gegen Hylotrupes bajulus (Hausbock): Brasilkiefer, Sugi |
| S | anfällig | z.B gegen Anobium punctatum (Gemeiner Nagekäfer): Kiefer, Lärche, Ulme, Eiche, Robinie, Walnuss, Esche, Buche, Erle, Douglasie, Eibe |
| SH | auch Kernholz ist als anfällig bekannt | z.B. gegen Hylotrupes bajulus (Hausbock): Tanne, Fichte |
Klassifikation der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen Termiten
| D | dauerhaft | z. B. Robinie, Maobi, Walaba, Bubinga, Bongossi, Wenge, Afrormosia, Padouk, Bankirai |
| M | mäßig dauerhaft | z. B. Edelkastanie, europ. Eiche, American „Cedar“, Basralocus |
| S | anfällig | Douglasie, Fichte, Kiefer, Lärche, alle Merantiarten, Mahogany |
Klassifikation der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen Holzschädlinge im Meerwasser
| D | dauerhaft | z.B. Basralocus, Greenheart |
| M | mäßig dauerhaft | z.B. Afrormosia, Azobé, Bilinga, Sapelli, asiatischer Teak |
| S | anfällig | – |
Deck bzw. Deckfurnier
Als Deckfurnier bezeichnet man bei einem mehrschichtigen Plattenwerkstoff die oberste Lage bzw. die Sichtfläche an der Holz-Ober/Unterseite. Das Deckfurnier ist in der Regel nicht stärker als 8 mm und besteht nur aus hochwertigen Hölzern.
Weitere Informationen über Deck bzw. Deckfurnier
Als Deckfurnier bezeichnet man die oberste Furnier-Lage, beispielsweise einer Multiplex-Platte. Während die mittleren Furnier-Lagen (meist aus weniger hochwertiger Qualität) nur dazu dienen, sich gegenseitig abzusperren und somit die dazu führende Stabilität zu erzeugen, besteht die obere Deckschicht aus hochwertigerem Holz in sogenannter Möbel-Qualität, welche sich Birkoplexnennen.
Dehnungsfugen
Eine Dehnungsfuge ist ein systemisches Bauelement in Form einer Fuge, welches überall dort zum Einsatz kommt, wo sich ein Bauteil aufgrund seines Quell- und Schwindverhaltens ausdehnen muss. Dehnungsfugen werden systematisch angelegt und können mit einem dauerelastischen Material aufgefüllt werden, sodass der jeweilige Werkstoff frei arbeiten kann.
Weitere Informationen über Dehnungsfugen
Ein Holzfußboden kann sich in Abhängigkeit von der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit ausdehnen und/oder zusammenziehen. Damit es aufgrund des Quell-/Schwindverhaltens nicht zu Schäden kommt, muss auf diesen Umstand bei der Verlegung von Parkettboden Rücksicht genommen werden, indem man auf die so genannten Dehnungsfugen achtet.
Dehnungsfugen sollten 10 bis 15mm betragen und müssen zwischen einem Holzfußboden und der Wand sowie allen weiteren Bauteilen eingehalten werden. Um sich die Arbeit beim Verlegen zu erleichtern, kann mit Abstandhaltern gearbeitet werden, die zwischen Parkett und Wand geklemmt werden und nach Verlegung wieder entfernt werden.
Dekorwachs
Ein Dekorwachs ist ein transparenter Holzanstrich auf Naturöl-Basis mit offenporiger Struktur. Dekorwachse sind frei von Biozid und Konservierungsmitteln. Dekorwachse wird überwiegend zur Pflege im Innenbereich verwendet. Zudem stellt es keinen ausreichenden Schutz vor Witterungseinflüssen dar.
Weitere Informationen zum Thema Dekorwachs
Bei der Schutz- und Pflegebehandlung von Möbeln, Kinderspielzeug, Fußböden, Türen, Balken und Ähnlichem wird zumeist ein Dekorwachs verwendet. Ein Dekorwachs basiert dabei nicht auf einer Wasserbasis, sondern auf Öl- und Wachsbasis. Weiterhin enthält es keine Pestizide, ist geruchsfrei und kannsomit bedenkenlosim Innenbereich verwendet werden.
Wird ein auf Wachs basierendes Mittel im Außenbereich verarbeitet, kann sich das Wachs aufgrund der hochen Temperaturen auflösen. Das Dekorwachs kann, nachdem das zu behandelnde Teil angeschliffen wurde, mit einem Pinsel oder einem Tuch dünn aufgetragen werden. Erhältlich ist das Pflegemittel in allen gängigen transparenten Farbtönen, Holztönen aber auch farblos.
Delaminierung
Als Delaminierung bezeichnet man das Abspalten oder Ablösen von einzelnen oder mehreren Schichten bei einem Verbund- und/oder Plattenwerkstoff. Ursächlich hierfür kann die Feuchtigkeit, die durch das Laminat aufgenommen wurde oder bei der Herstellung mit eingebracht wurde, sein.
Weitere Informationen zum Thema Delaminierung
Delaminierung (umgangssprachlich auch: Enthaften) ist typisch für die Trennung einzelner Schichten in Lagenhölzern, wie z.B. Brettschichtholz oder Sperrholz. Die Ursache ist meist das Versagen der Klebefuge bzw. des Klebers aufgrund von starker Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. Aus diesem Grund sind beim Einsatz von laminierten Verbundwerkstoff unbedingt die Luftfeuchtigkeit sowie Raumklima zu regulieren.
Dimensionsstabilität
Als Dimensionsstabilität bezeichnet man im Fachjargon auch das Stehvermögen eines Holzes. Hierunter ist die Fähigkeit eines Holzes zu verstehen, auch unter wechselnden Umweltbedingungen (insb. in Bezug auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit) maßhaltig zu bleiben.
Weitere Informationen zum Thema Dimensionsstabilität
Die Dimensionsstabilität gibt Auskunft über das Quell- und Schwindverhalten von Hölzern, also wie viel Feuchtigkeit ein Holz aufnimmt und wieder abgibt. Dieser Vorgang kann bei einem Bodenbelag zu einer Formveränderung führen, weswegen ein Holz für einen Parkettboden möglichst dimensionsstabil sein sollte. Aber: Die Dimensionsstabilität richtet sich nicht nur pauschal nach der Holzart, sondern kann auch durch eine Holzmodifikation (z.B. spezifische Lacke, für genauere Information bitte an einen Fach-Berater wenden) beeinflusst werden.
DIN Norm
Die DIN- Norm ist eine durch das Deutsche Institut für Normung festgelegte Regel über die Anforderung und Eigenschaften einer Sache.
Weitere Informationen über DIN Norm
DIN steht für Deutsches Institut für Normung e. V. und ist ein Prüfsiegel. Dieses wird von Produkten getragen, die die Bedingungen des Institutes für Normung erfüllen. Die DIN gilt nur in Deutschland, während in Europa allgemein die EN-Norm (Europäische Norm) und International die ISO-Norm (Internationale Organisation für Normung) gilt.
E
Elektronisches Holzfeuchte-Messgerät
Ein elektronisches Holzfeuchte-Messgerät ist ein handwerkliches Messinstrument, mit dem die Holzfeuchte gemessen werden kann. Die Holzfeuchtigkeit wiederum bezeichnet den jeweiligen Wasseranteil eines Holzes in Prozent.
Mehr zum Thema elektronisches Holzfeuchte-Messgerät
Um Holz zielgerichtet und optimal verarbeiten zu können oder auch zur Energiegewinnung zu nutzen, muss die Holzfeuchtigkeit reguliert werden. Wird das Holz frisch geschlagen, enthält es sogar an die 100% Holz-Feuchte, das bedeutet, der Stamm enthält im Verhältnis genau so viel Feuchtigkeit wie Holz-Masse.
Um zu messen wieviel Holzfeuchte das zu prüfende Stück Holz enthält, gibt es verschiedene Verfahren. Das elektronische Holzfeuchte-Messgerät besitzt Kontaktstifte an seinen Spitzen, welche tief ins Material eindringen können. Wasser, also auch Feuchtigkeit, ist ein elektrischer Strom-Leiter und das Messgerät misst den elektrischen Widerstand zwischen den Kontaktspitzen, aus welchem Ergebnis sich dann die Holzfeuchte ergibt.
Die Holzfeuchte-Messung sollte immer an verschiedenen Stellen am Holzstück durchgeführt werden, da die Feuchtigkeit im Holz nicht gleichmäßig ist. Alternativ werden Hochfrequenz-Geräte verwendet, bei denen anhand von Elektroden, die auf der Oberfläche aufgelegt werden die Feuchte messen. Dieses Ergebnis kann allerdings durch Luftfeuchtigkeit beeinflusst werden.
Elka Strong Board
Die Abkürzung „ESB“ steht für Elka strong board und bezeichnet eine Einschichtplatte aus langen, schlanken Spänen. Das Elka strong board bietet gegenüber den klassischen OSB-Platten viele Anwendungs- und Technologie Vorteile. So ist die Querzugsfestigkeit ca. 40 % höher und der Quellwert deutlich niedriger als bei OSB. Das Auftragen von Klebstoffen, Farben oder Lacken ist ebenfalls ohne Probleme möglich.
Weitere Informationen über Elka Strong Boards
Das Elka Strong Board, welches zu 100% aus Frischholz besteht, entspricht dem Typ P5 und ist als solches für tragende Konstruktionen im Feuchtbereich geeignet. Aufgrund der geschliffenen Oberfläche ist dieser Plattenwerkstoff diffusionsoffen, weshalb Lackierungen und Klebstoffe einfach aufgetragen werden können. Elka Strong Boards kennzeichnet eine helle Oberfläche und ein natürlicher Charakter. Die Platte ähnelt zwar in mehreren Punkten einer OSB-Platte, jedoch liefert sie im direkten Vergleich klare Vorteile. So ist ein Elka Strong Board genauso schwer wie eine OSB-Platte, besitzt jedoch eine fast geschlossene Oberfläche, die frei von jeglichen Geruchsemissionen ist. Zusätzlich sind Elka Strong Boards geruchsneutral und entstammt einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Dementsprechend sind die Platten FSC®-, PEFC-sowie mit dem CE-Zeichen zertifiziert.
Estrich
Als Estrich wird der fugenlose Rohbodenbelag bestehend aus Estrichmörtel in einem Gebäude bezeichnet.
Weitere Informationen über Estrich
Estrich hat die Aufgabe, einen gleichmäßigen Untergrund zu erzeugen, den Druck auf die Dämmung zu verteilen und die geplante, vorgegebene Höhe zu erreichen. Je nach Verwendungszweck gibt es verschiedene Materialien, die nach dem Auftragen und Erhärten den Estrich bilden: Gängige Arten sind Gips-, Steinholz-, Zement-, und Leichtbetonestriche.
Auf den Estrich kann dann der gewünschte Fußbodenbelag verklebt oder schwimmend verlegt werden.
F
Fasersättigung
Holz quillt und schwindet nur unterhalb des Fasersättigungspunktes. Vorher findet keine Veränderung statt.
Weitere Informationen zum Fasersättigungspunkt
Solange ein Baum noch steht, befindet sich in den Zellwänden sowie Zellhohlräumen Wasser. Das Wasser, welches sich in den Zellhohlräumen befindet, wird als freies Wasser bezeichnet. Das in den Zellwänden befindliche Wasser wird als gebundenes Wasser bezeichnet. Wird der Baum gefällt, verdunstet zunächst dieses freie Wasser aus den Zellhohlräumen. Dadurch verändert sich das Zellvolumen nicht. Der Punkt, an dem das gesamte Wasser aus den Zellhohlräumen verdunstet ist, wird als Fasersättigungspunkt bezeichnet. Dieser Punkt liegt bei ca. 30% und gilt als Richtwert. Jedoch kann dieser Wert je nach Holzart variieren. Unterhalb dieses Punktes beginnt das Holz zu schwinden und schrumpfen. Besitzt das Holz keinerlei Wasser mehr nennt man diesen Punkt Darrpunkt.
Fäulnis bzw. Holzfäule
Holzfäule bzw. Fäulnis bezeichnet eine Form der Schädigung von Holz durch den Befall von Pilzen. In der Forstwirtschaft und im Holzschutz bedeutet die Holzfäule bzw. -fäulnis, dass der Baum durch den entstandenen Pilzbefall morsch geworden ist.
Weitere Informationen zum Thema Fäulnis und Holzfäule
Ist ein Baum „morsch“, so wurde dieser entweder durch Pilze befallen oder durch massive Feuchtigkeit geschädigt und beginnt sich allmählich zu zersetzen. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Erscheinungsformen der Holzfäule bzw. Fäulnis:
Die Stammfäule bezeichnet eine durch Pilzbefall entstandene Holzfäule, die durch einen Schwamm (Pilz) an der Oberfläche ersichtlich wird. Bekannt sind bspw. der Wurzelschwamm, Hausschwamm oder der Zunderschwamm.
Lagerfäule ist Form der Fäulnis, die durch Bläuepilze hervorgerufen wird. Bei der Lagerfäule wird das Holz nicht zerstört, sondern lediglich verfärbt (siehe auch: Braunfäule). Verantwortlich dafür sind bspw. der schillernde Proling oder der Tannenblättling.
Schutz vor Holzfäule und Fäulnis bieten in der Regel nur eine Imprägnierung durch geeignete Holzschutzmittel sowie eine ausreichende Feuchtigkeitsregulierung.
Feinjährigkeit
Feinjährigkeit ist eine Charakter-Eigenschaft des Holzes, welche sich an den Jahresringen ablesen lässt. Holz ist feinjährig gewachsen, wenn die schmalen Jahresringe möglichst eng und gleichmäßig aneinander liegen.
Weitere Informationen über Feinjährigkeit
Von feinjährigem Holz spricht man, wenn das Holz langsam und dicht gewachsen ist und so die Jahresringe eng und gleichmäßig beieinander liegen. Feinjähriges Holz weist somit meist eine besonders hohe Qualität auf.
Grundsätzlich sagt man bei Jahresringen, dass breite Ringe für ein kräftiges Wachstum stehen, während schmale Ringe auf ein schlechtes Jahr deuten (z.B. aufgrund von Schädlingsbefall oder Trockenheit).
Fraßgänge
Als Fraßgänge bezeichnet man die sogenannten Wurmlöcher im Holz. Fräßgänge mindern die Festigkeit und damit die Qualität des Holzes. Entsprechendes Holz wird meist schon im Sägewerk vor der Weiterverarbeitung aussortiert.
Weitere Informationen zum Thema Fraßgänge
Fraßgänge werden von Holzschädlingen wie zum Beispiel Käfern hinterlassen. Diese Insekten befallen vor allem Bäume, die einen hohen Stärke- und Eiweiß-Gehalt aufweisen, da sie sich von diesen Nährstoffen ernähren.
Die millimetergroßen, von den Schädlingen hinterlassenen Fraßgänge beschädigen die Holzzellen und zerstören auf diese Weise das Holz. Mögliche Bekämpfungsmittel sind ein intensives und dauerhaftes Erhitzen des Kernholzes (thermische Modifikation) oder die Begasung der betroffenen Teile.
Vorbeugend gegen Schädlinge kann das Auftragen einer Lasur wirken.
Freilufttrocknung
Die Freilufttrocknung ist ein Trocknungsverfahren, bei dem das Schnittholz an der freien Luft getrocknet wird. Das zu trocknende Holz wird gegen Regen geschützt und bei möglichst ungehinderter Luftzirkulation im Freien gelagert.
Weitere Informationen über Freilufttrocknung
Bei der Freilufttrocknung sollte darauf geachtet werden, dass das Holz von allen Seiten gut belüftet und gegen Wind und Wetter geschützt wird. Aufgrund der natürlichen, gleichmäßigenTrocknung erhält das Holz eine ebenso gleichmäßige Färbung.
Die Freilufttrocknung ist ein günstiges Trocknungsverfahren, allerdings benötigt es viel Zeit und Raum, bis das Holz die gewünschte Holzfeuchte erreicht. Die Freilufttrocknung ist das einfachste und energiesparendste Trocknungsverfahren.
Frühholz
Frühholz ist eine Erscheinungsform bei ringporigem Holz. Hierbei bildet das Holz während der Wachstumsphase im Frühjahr eine helle Schicht aus relativ lockerem Gewebe, das sogenannte Frühholz, aus. Beim Spätholz, welches ab dem Sommer ausgebildet, ist das Gewebe dagegen fest.
Weitere Informationen über Frühholz
Frühholz ermöglicht dem Baum den schnellen Transport von Wasser und Mineralien von der Wurzel bis in die Krone und ist gekennzeichnet durch größere Zellen und eine niedrigere Rohdichte. Bei Nadelhölzern ist es meist besonders deutlich ausgeprägt.
Holz-Faser
Eine Holz-Faser ist eine langgestreckte Holz-Zelle die der Festigung des Holzes dient. Holzfasern werden durch ihre Anordnung, Form, Zellwanddicke und Länge unterschieden. Fasern verlaufen immer in Wuchsrichtung.
Weitere Informationen über Faser
Bei Laubholz liegt der Faseranteil bei ca. 60%, Nadelhölzer haben sogar einen Holzfaser-Anteil von beinahe 90%. Holzfasern durchlaufen einen langwierigen Prozess, bis sie zu beispielsweise Faserplatten weiter verarbeitet werden können.
Holzfasern werden auch im Trockenbau verwendet. Hier versteht man unter Holzfasern nicht mehr die Holzzelle sondern einen Dämmstoff, der aus entrindeten Hackschnitzeln (ggf. durch Zugabe von Abfallspänen) gewonnen wird.
G
Gehrung
Als Gehrung wird eine Eckverbindung von zwei länglich aufeinanderstoßenden Holzplatten bezeichnet. Hierzu werden die Holzplatten jeweils schräg zugeschnitten, um maximale Stabilität zu erreichen.
Weitere Informationen über Gehrung
Die Gehrung ist eine Bezeichnung eines Holzzuschnittes – man spricht auch vom sog. „auf Gehrung schneiden“ bzw. „auf Gehrung sägen“. Damit die beiden Schnittflächen genau aufeinander passen, sollte die Gehrung dabei die Winkelhalbierende des Winkels sein. Durch die Vergrößerung der Kontaktfläche wird die Stabilität zweier Holzwerkstoffe deutlich erhöht. Außerdem wird die Optik verbessert, da die Stoßfuge beider Teile auf eine Kante fällt, und somit deutlich unauffälliger ist.
Gerbsäure
Die Gerbsäure (auch: Tannine) gilt als natürlicher Bestandteil verschiedener Baumarten und befindet sich vorwiegend in den Baumblättern. Die Gerbsäure verfolgt den natürlichen Zweck, die Pflanze vor Insekten bzw. Fressfeinden zu schützen.
Weitere Informationen über Gerbsäure
Vor allem das Holz der Eiche enthält eine große Menge an Gerbsäure, die das Blatt bei Säure-Austritt an der jeweiligen Stelle schwarz verfärbt. Hierfür ist eine chemische Reaktion zwischen Gerbsäure, Luft und Wasser verantwortlich. Bei Kontakt mit Eisen färbt sich das gerbsäurehaltige Holz dunkelblau bis schwarz.
Die Gerbsäure an sich ist nicht schädlich, sie hat lediglich Auswirkungen auf den Geschmack – denn sie kommt auch in verschiedenen Lebensmitteln wie Hopfen, verschiedenen Teesorten oder Wein vor. Industrielle Verwendung findet die Substanz in der Ledererzeugung, als Rost-Umwandler oder Bindemittel.
Gleichgewichtsfeuchte
Die Gleichgewichtsfeuchte bezeichnet den Wassergehalt, welcher sich nach längerer Akklimatisierung bei konstanter relativer Feuchtigkeitund konstantem Temperaturniveau ergibt. Das natürliche Holz passt sich dabei während der Akklimatisierung in seinen Eigenschaften vollständig an die Umweltbedingungen an.
Weitere Informationen über Gleichgewichtsfeuchte
Holz versucht immer, seine Holzfeuchtedem gerade herrschenden Klimaanzupassen. Herrscht also ein Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, wie z.B. im Regenwald, enthält ein Baum eine entsprechend höhere Holzfeuchte als z.B. in Deutschland. Hat der Baum seine Holzfeuchte dem Klima vollends angepasst, spricht man von der Gleichgewichtsfeuchte oder der sogenannten Ausgleichsfeuchte.
Grobjährigkeit
Grobjährigkeit bezeichnet ringporiges Holz, dessen Jahresringe relativ breit sind. Grobjährigkeit ist das Gegenteil von feinjährigem Holz. Im Vergleich zum feinjährigen Holz ist es schneller gewachsen und wesentlich weicher (wie z.B. Pappelholz).
Weitere Informationen über Grobjährigkeit
Bäume, die einen Überschuss an Sauerstoff und Flüssigkeit erhalten, da sie beispielsweise nahe am Fluss gepflanzt sind, wachsen schneller, was sich unter anderem durch breitereJahresringe bemerkbar macht. Durch den höheren Wassergehalt in den Baumzellen wachsen die Bäume schneller und sind weniger widerstandsfähig als feinjährig gewachsene Bäume.
H
Hartholz
Hartholz ist ein besonders schweres Holz, welches in einem überdurchschnittlich langen Wachstumsprozess entsteht. Hartholz besitzt einen großen Anteil an Fasern, das immer dichter und härter wird. Auf diese Weise wird Hartholz sehr widerstandfähig.
Weitere Informationen über Hartholz
Hartholz ist ein sehr festes, schweres und widerstandsfähiges Holz. Die jährlichen Zuwächse sind sehr gering; die Jahresringe liegen dicht beieinander (feinjährig). Im Unterschied zu Weichholz weist es eine sehr hohe Dichte auf (grobjährig).
Es gibt einheimische Harthölzer wie z.B. Eiche, Ahorn, Nussbaum, Rotbuche, aber auch exotische Harthölzer wie z.B. Teak, Bangkirai, Cumaru oder Garapa. Unter den Harthölzern gibt es jedoch erhebliche qualitative und technische Unterschiede.
Harz (Baum, Holz)
Als Harz bezeichnet man eine von einem Baum abgesonderte, zähflüssige Substanz. Der Harz (auch: Baumharz) wird in den Harzkanälen eines Baumes gebildet und tritt nach Verletzungen aus.
Weitere Informationen über Harz & Baumharz
Harz als natürliches, wichtiges Produkt eines Baumes hat für den Baum in erster Linie die Aufgabe, Wunden zu verschließen. Da Harz eine sehr geringe Austrocknungszeit aufweist, geschieht das Verschließen praktisch sofort.
Ein anderer Begriff für getrocknetes Harz ist auch Bernstein. Mit diesem Material kann Schmuck oder Möbel hergestellt werden. Bekannt ist das verschollene Bernsteinzimmer, das im 18. Jahrhundert von Andreas Schlüter entworfen wurde.
Hirnholz
Unter Hirnholz versteht man im Allgemeinen die Holz-Oberfläche, die sich ergibt, wenn man einen Baumstamm quer zur Faserrichtung schneidet. Hirnholz (auch: Stirnholz) bildet die Jahresringe des Baumes als vollständige Kreise auf einer Fläche ab.
Weitere Informationen über Hirnholz
Hirnholz nennt man auch die Stirnseite eines liegenden Holzes (liegende Bohle, liegende Platte, etc.). Bei einer Holzplatte ist das Hirnholz bzw. das Stirnholz die zum Betrachter hin sichtbare Kante. Zum dekorativen Abschluss des Hirnholzes bzw. der Stirnseite werden bspw. Kantenumleimer verwendet.
Wird z. B. eine mit Phenolharz versiegelte Siebdruckplatte aufgeschnitten, ist die Stirnseite frei. Anschließend muss sie zwingend mit Hirnholzversiegelung bearbeitet werden.
Hobel
Ein Hobel ist ein Werkzeug zur Holz-Bearbeitung. Beim Hobeln werden Späne von der Material-Oberseite herunter gehobelt, so dass sich eine bestimmte Oberflächenform bzw. -struktur ergibt. Handhobel besitzen eine Messerklinge im Hobelkörper, wohingegen Elektrohobel mittels einer rotierenden Messerwelle funktionieren.
Weitere Informationen über den Hobel
Der Hobel wird zum Glätten von Holzoberflächen oder zum Anpassen von Werkstoffkanten genutzt. Diese werden beim Hobeln deutlich glatter als beim Schleifen. Außerdem entstehen beim Hobeln keine Schleifspuren oder Riefen im Holz und die Oberfläche ist weniger anfällig für Verschmutzungen, da in Richtung der Maserung gearbeitet wird und so eine geschlossene Oberfläche entsteht. Jedoch ist in den meisten Fällen ein schleifen mit einem feinkörnigen Schleif- oder Schmirgelpapier von Nöten.
Hochkantlamellen
Hochkantlamellen-Parkett ist ein sehr robuster und vergleichsweise preisgünstiger Bodenbelag, der gleichzeitig für eine angenehme Raumatmosphäre sorgt. Wie der Name schon sagt, sind die Lamellen des Parketts hierbei im Hochkant angeordnetund auf einer Trägerplatte verklebt.
Weitere Informationen über Hochkantlamellen
Hochkantlammellen-Parkett wird aus Restprodukten der Stabparkettproduktion hergestellt, weswegen keine Sortierung mehr stattfindet und ein breites Farbspektrum der Lamellen möglich ist.
Weil die Lammellenhochkant angeordnet sind, kann eine Nutzschicht von bis zu 22mm erreicht werden, wodurch man das Parkett sehr häufig abschleifen und restaurieren kann.
Industrieparkett kommt daher auch an Orten mit hoher mechanischer Belastung, wie z.B. im Industrie- oder Objektbereich zum Einsatz, weswegen er auch unter dem Namen Industrieparkett bekannt ist.
Holzfaser
Eine Holz-Faser ist eine langgestreckte Holz-Zelle die der Festigung des Holzes dient. Holzfasern werden durch ihre Anordnung, Form, Zellwanddicke und Länge unterschieden. Fasern verlaufen immer in Wuchsrichtung.
Weitere Informationen über Faser
Bei Laubholz liegt der Faseranteil bei ca. 60%, Nadelhölzer haben sogar einen Holzfaser-Anteil von beinahe 90%. Holzfasern durchlaufen einen langwierigen Prozess, bis sie zu beispielsweise Faserplatten weiter verarbeitet werden können.
Holzfasern werden auch im Trockenbau verwendet. Hier versteht man unter Holzfasern nicht mehr die Holzzelle sondern einen Dämmstoff, der aus entrindeten Hackschnitzeln (ggf. durch Zugabe von Abfallspänen) gewonnen wird.
Holzfeuchte
Als absolute Holzfeuchte wird die Masse des Wassers in den Zellhohlräumen des Holzes bezeichnet. Setzt man den Wassergehalt mit der wasserfreien Holzmasse ins Verhältnis, so erhält man die relative Holzfeuchte.
Weitere Informationen über die Holzfeuchte
Die Holzfeuchte, angegeben in %, definiert die im Holz enthaltene Wassermasse im Verhältnis zur trockenen Masse des Holzes (siehe Holzfeuchtemessgerät). Die Holzfeuchte ist von Bedeutung für das spätere Einsatzgebiet eines Holzproduktes.
Wenn es nicht auf die optimale Holzfeuchte getrocknet wurde (siehe technische Trocknung oder Freilufttrocknung), versucht das Holz sich eigenständig (und ungleichmäßig) dem Klima anzupassen und wird quillen oder schwinden.
Feuchtezustände richten sich nach dem Ort, an dem das Holz gelagert ist.
I
Imprägnieren
Das Imprägnieren bzw. die Imprägnierung ist eine Form der (Holz-) Oberflächenbehandlung bei dem die Poren mit einer bestimmten Substanzen (Emulsionen, Lösungen oder Dispersionsmitteln) derart aufgefüllt werden, dass kein Wasser mehr eindringen kann.
Weitere Informationen über Imprägnieren
Imprägnieren ist eine bewährte Methode um Holz haltbar zu machen. Dies ist vor allem sinnvoll im Außenbereich, damit eine lange Haltbarkeit gewährleistet ist. Es schützt das Holz, indem es in das Holz eindringt und die Poren verschließt, so dass keine Feuchtigkeit oder Schädlinge mehr ins Innere gelangen können.
Eine Grundierung verbleibt im Gegensatz zur Imprägnierung eher an der Oberfläche und erfüllt andere Funktionen, z.B. Haftvermittlung und Isolierung. Imprägnierungen werden in der Regel auf Basis von Wasser, Paraffinen oder Silikonen hergestellt.
Intarsien
Unter Intarsien wird eine handwerkliche Verzierungs- bzw. Dekorationstechnik verstanden, die meist aus Holz-Furnier und in Handarbeit entsteht. Bei Intarsien wird ein bestimmtes Dekorationsmuster entweder aus einem Massivholz herausgearbeitet oder durch Zusammensetzen mehrerer Furniere ein bestimmtes Dekorationsmuster erstellt.
Weitere Informationen über Intarsien
Es werden zwei Arten von Intarsienarbeiten unterschieden: Entweder wird aus einem massiven Stück Holz ein Teil ausgeschnitten und dafür ein anderes Furnier kunstvoll eingesetzt oder es werden mehrere Furniere unterschiedlicher Art und Farbe zu einem neuen Gefüge zusammengesetzt.
Bei der Intarsienarbeit wird das Trägermaterial nicht ausgeformt, d.h. die eingelegten Furnierhölzer schließen bündig und bilden so eine plane Oberfläche.
J
Jahresring
Ein Jahresring (auch: Jahrring)ist eine erkennbare, kugelförmige Maserung des Holzes, die sich infolge der Zellteilung und in Abhängigkeit von der Vegetation ergibt. Der Jahresring bildet sich nur dann aus, wenn es zur Ruhephase nach dem Kambium kommt (sprich: nach abgeschlossener Vegetation im Winter).
Weitere Informationen über einen Jahresring
Der Jahresring ist im Querschnitt bzw. im Hirnholz sichtbar und stellt sich als unregelmäßige, ringförmige Maserung des Holzes dar. Jahresringe entstehen nur dort, wo es aufgrund von klimatischen Bedingungen zu einer vorübergehenden Ruhe der Zellteilungsaktivität des Kambiums kommt.
Je nach Länge der Kambium- bzw. Wachstumsphase sind die Abstände zwischen den Jahresringen größer oder kleiner.
K
Kambium
Unter Kambium versteht man eine Zell-Wachstumschicht bei Pflanzen, insbesondere Bäumen. Das Kambium besteht aus teilungsfähigen Zellen, die sich zwischen dem Splint-Holz-Bereich und der Rinde (auch: Bastzone oder Borke) befinden.
Weitere Informationen über Kambium
Das Kambium ist eine dünne Schicht aus lebenden und sich vermehrenden Zellen zwischen Rinde und Splint-Holz. Das Kambium bildet durch ständige Zellteilung nach außen hin neue Rindenzellen und nach innen hin neue Holzzellen.
Somit ist das Kambium primär für das Dickenwachstum eines Baumes verantwortlich. Während des Wachstums wandert das Kambium mit nach außen bzw. behält seine Position zwischen Rinde und Splint-Holz bei.
Kantholz
Unter Kantholz (auch: Eckhölzer) versteht man vereinfacht Balken, die entlang der Faserrichtung geschnitten werden und einen quadratischen und/oder rechteckigen Querschnitt (Stirnseite) besitzen.
Weitere Informationen über Kantholz
Ein Kantholz ist einSchnittholz von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt mit einer Seitenlänge von mindestens 60 mm. Kanthölzer besitzen ein maximales Dicke-Breite-Verhältnis von 1:3.
Ein Kantholz erfüllt nach DIN 68252 eine Mindestbreite von 6 cm bzw. nach DIN 4074 eine Mindestbreite i.H.v. 4 cm.
Ihre Verwendung finden Kanthölzer zum einen im Bauwesen als auch in der Möbeltischlerei.
Keilzinkung
Keilzinkung ist eine Methode zur Längsverbindung zweier Vollholz- oder Holzwerkstoff-Bauteile, so zum Beispiel bei Kanthölzern, Bohlen, oder Leimholz (-platten).
Weitere Informationen über Keilzinkung
Bei der Keilzinkung entsteht eine stabile Verbindung, die aus mehreren, einzelnen Teilen ein gemeinsames, langes Bauteil entstehen lässt. Gängige keilgezinkte Produkte sind beispielsweise Konstruktionsvollholz (KVH), Brettschichtholz (BSH) und Leimholzplatten.
Die Keilzinkung unterliegt einer Normdefinition für tragende Bauteile, die besagt, dass die Enden der einzelnen Bauteile mit keilförmigen Zinken gleicher Teilung und gleichen Profils ineinandergreifen und miteinander verklebt sein müssen. Für nicht-tragende Anwendungsfälle gilt diese Normdefinition nicht zwingend.
Kernholz
Das Kernholz ist ein zentraler Holz-Bestandteil der anatomisch gesehen vom Splintholz im Baumstamm umgeben wird. Das Kernholz weist gegenüber dem Splintholz, einen geringeren Wassergehalt, verbesserte Pilzresistenz sowie eine höhere Festigkeit, Dichte und Dauerhaftigkeit auf.
Weitere Informationen über Kernholz
Das Kernholz ist der meist dunkel gefärbte, vom Splintholz ringförmig umgebene, innere Teil des Stammes. Im Vergleich zum Splintholz ist das Kernholz deutlich widerstandsfähiger gegen Pilzbefall und weißt eine höhere Festigkeit, Dichte und Dauerhaftigkeit auf, da es weniger Wasser transportiert als Splintholz.
Kesseldruckimprägnierung KDI
Die Kesseldruckimprägnierung (kurz: „KDI“) ist ein Holzschutzverfahren, genauer gesagt eine Methode der Druckimprägnierung. Unter einem spezifischen Druck wird ein Holzschutzmittel in das Holz gepresst, das dadurch tief einziehen kann.
Weitere Informationen über Kesseldruckimprägnierung
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Typisches Holz, das oft kesseldruckimprägniert wird, ist Kiefer. Typischerweise sind Palisaden-Holz, Gartenzäune und Holzpfosten kesseldruckimprägniert.
Klafter
Das Klafter ist ein veraltetes Längen-, Raum- und Flächenmaß. Das Klafter als Maßeinheit war vor allem in der Schweiz gebräuchlich und entsprach immer sechs Fuß, die unterschiedlich lang sein konnten (ca. 1,8m).
Weitere Informationen über Klafter
Klafter ist auch ein Raummaß, das für Brennholz benutzt wird. Die sechs Fuß gelten auch hier als Basis. So umfasst ein Holzklafter einen Raum der Größe 1,8m x 1,8m x 1,8m bzw. 6 Fuß x 6 Fuß x 6 Fuß
Klafter lassen sich auch über Ster anstelle von Meter definieren. In dem Fall entsprechen 3 Ster = 3 Raummeter = 1 Klafter.
Konditionierung
Unter der Konditionierung versteht man die Überführung eines Systems oder eines Objekts in einen bestimmten, definierten Zustand. In der Holzverarbeitung bezeichnet die Konditionierung einen Schritt der Holztrocknung.
Weitere Informationen über Konditionierung
Die Konditionierungsphase ist die letzte Phase einer Holztrocknung, bei der die Temperatur und die relative Luftfeuchte in der Trocknungskammer geregelt wird. In dieser Phase wird die Holzfeuchte innerhalb des Holzes ausgeglichen und in einen (idealen) Gleichgewichtszustand überführt (siehe auch: Gleichgewichtsfeuchte).
Koniferen
Koniferen sind im Allgemeinen alle Nadelhölzerund werden umgangssprachlich auch als „kiefernartig“ bezeichnet. Der Begriff rührt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Zapfenträger“. Nadelhölzer bilden die größte Gruppe der nacktsamigen Pflanzen. Dieses Holz zeichnet sich durch verhältnismäßig schmaleMarkstrahlen und einen großenHarz-Anteil aus.
Weitere Informationen über Koniferen
Koniferen sind weltweit verbreitet. Größtenteils sind Nadelbäume in der gemäßigten Zone der Nordhemisphäre zu finden. Doch auch auf der Südhemisphäre, sowie in den Tropen (ausgenommen Zentralafrika und Amazonien) stellen sie einen gewissen Anteil der Baumpopulation dar. Die Blätter sind meistens lang, dünn und nadelförmig und verlaufen spiralförmig am Zweig und bilden so den charakteristisch typischen Eindruck eines Nadelbaumes. Die Samen der Konifere bilden sich in einem Zapfen, der diesen schützt. Die Zapfen können je nach Art und Gattung bis zu 60 cm groß werden und benötigen etwa vier Monate bis hin zu drei Jahre um zu reifen.
Die älteste lebende Konifere der Welt steht in Schweden und ist der Old Tjikko. Der Klonbaum ist 9550 Jahre alt, was aber nur auf sein Wurzelsystem zutrifft. Der Stamm des Baumes wird nur knapp 600 Jahre alt.
Konterlattung
Als Konterlattung bezeichnet man eine Unterkonstruktion, die z.B. bei der Verkleidung einer Wandangebracht wird, um für eine ausreichende Hinterlüftung zu sorgen sowie eventuelle Unebenheiten auszugleichen.
Weitere Informationen über Konterlattung
Im Trockenbauspricht man beispielsweise bei der Unterkonstruktion von abgehängten Decken oder Wandverkleidungen von einer Konterlattung. Im Dachbau verläuft die Konterlattung vom Dachfirst zur Dachtraufe, wobei die Latten auf den sog. Sparren aufliegen. Die Dachlatten, welche die Dachdeckung tragen, sind derweil quer auf die Konterlattung genagelt.
Kork
Kork ist eine Zellschicht unter der Rindedes Baumes. Dieser wird vor allem aus der immergrünen Korkeiche gewonnen, da diese eine große Korkschicht aufweist. Industriell genutzt wird Kork als Bodenbelag, als klassischer Verschluss-Korken und vieles mehr.
Weitere Informationen über Kork
Kork wird aus der Borke des asiatischen Amur-Korkbaums (Phellodendron amurense) gewonnen. Weltweit größter Korkproduzent ist Portugal. Für die Produktion von Korkbodenbelägen werden entweder einschichtiges Presskork oder mehrschichtiges Korkfurnier verwendet. Handelsübliche Korkböden könne aber auch aus Korkgranulat bestehen, welches unter Einsatz von Polyurethan- und Phenolharzen gebunden wird.
Kreuzholz
Kreuzholz ist eine Art von Bauholz, bei der ein (runder) Vollholzbalken kreuzförmig, durch die Markröhre des Baumstammes zu einem Kantholz geschnitten wird. Hierbei ergibt sich das Schnittbild eines Kreuzes.
Weitere Informationen über Kreuzholz
Kreuzholz wird aus Baumstämmen mit einem möglichst kreisförmigen Querschnitt gewonnen. Aus einem Baumstamm werden vier Kanthölzer geschnitten, wobei die Schnittachsen im Kern des Stammes (der Markröhre) liegen müssen. Im Fachjargon spricht man auch von „kerngetrenntem“ Holz.
L
Landhausdiele
Die Bezeichnung Landhausdiele bezieht sich auf die Anordnung der sichtbaren Holzelemente in der Deckschicht eines Parkettbodens. Bei der Landhausdiele besteht eine Diele immer nur aus einer durchgängigen Holzdeckschicht, daher nennt man die Landhausdiele oft auch 1 – Stab Boden.
Weitere Informationen zum Thema Landhausdiele
Dadurch das der Boden aus einer durchgängigen Holzdeckschicht besteht, kommt der Charakter des jeweiligen Holztyps, z.B. die Maserung besonders gut zur Geltung, der Raum wirkt beruhigend und edel. Lange und breite Dielen sollten nur bei wirklich große Räumen verlegt werden, bei etwas kleineren Räumen empfehlen sich etwas kürzere und schmalere Dielen.Das Gegenstück zur Landhausdiele ist der Schiffsboden.
Lasur
Eine Lasur ist ein Holzschutz und bezeichnet einen nicht deckenden Anstrich. Zum Streichen von Holz wie Eiche, werden vorwiegend Lasuren verwendet, denn diese schützen und erhalten die Maserung und Holzoptik.
Weitere Informationen zum Thema Lasur
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 2 Lasurtypen: Dickschicht- und Dünnschicht Lasur.Die Dickschicht Lasur verschließt das zu behandelnde Holz von außen wie eine geschlossene Schicht, während die Dünnschicht Lasur tief in das Holz eindringen kann und es von innen schützt. Weiterhin werden Lasuren für den Außen und für den Innenbereich vertrieben. Außen-Lasur sollte im Innenbereich vermieden werden, da diese geruchsstarke Pestizide enthält, welche vor Insekten schützt.
Leimholz & Massivholz
In verschiedenen Holzarten und Abmessungen – für Profi und Bastler
Leimholz: nichts anderes als Massivholz!
Leimholz besteht durch und durch aus Massivholz. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die einzelnen Holzlamellen miteinander verleimt sind. So entstehen Leimholz- bzw. Massivholzplatten in beliebigen Formaten. Nicht zuletzt deshalb wird Leimholz auch als Brettschichtholz bezeichnet (im Fachjargon auch: BS-Holz oder BSH).
Mehr zum Thema Leimholz & Massivholz
Leimholz ist jedoch keine neue Erfindung. Seit jeher wissen Tischler um die Vorteile vom
Leimholz: Einerseits wachsen Bäume nicht so, dass man genügend breite Holz-Platten aus einem Stück machen könnte. Andererseits arbeitet Holz, wodurch sich die einmal zurechtgeschnittene Form natürlich verändert.
Daher zerschneidet man die Bretter zu einzelnen Latten und verleimt diese dann wieder auf bestimmte Weise zusammen(Kern an Kern, Splint an Splint). Mit diesem Zwischenschritt wird dem Holz die natürliche Spannung genommen und das Verziehen der Platte auf ein Minimum reduziert (normales Raumklima vorrausgesetzt).
Für die Herstellung von Qualitäts-Leimholz werden nur sorgfältig ausgesuchte Holzlamellen, die behutsam getrocknet sind, verwendet. Das massive Holz trägt übrigens zu einem guten Wohnraumklima bei.
Bestellung & Lieferung – Leimholz kaufen!
Ob Fußboden, Türen, Gartenmöbel oder Plattenwerkstoffe: Bei HolzLand Leyendecker bestellen Sie schnell und einfach per Mail, per Telefon oder direkt vor Ort bei Ihrem persönlichen Fachberater.
Wenn Sie an einem Werktag bis spätestens 17:44 Uhr bestellen, erfolgt die Lieferung bereits am Folgetag. Die Frachtkosten Ihrer Bestellung betragen dabei maximal 22,50€ innerhalb unseres Liefergebiets.
Sind Sie sich noch nicht ganz sicher, welches Produkt besser zu Ihnen passt? Wir helfen Ihnen zuverlässig und direkt weiter – ob in unserer Ausstellung in Trier, am Telefon oder per Mail. Möchten Sie sich noch etwas tiefergehender informieren bevor Sie kaufen? Dann blättern Sie doch in unseren Katalogen und/oder bestellen Sie sich Diese/n für zu Hause.
Am besten aber, Sie erleben unsere Produkte in unserer Ausstellung in Trier: Live und in Farbe.
Wir freuen uns auf Sie!
M
Makroskopische/mikroskopische Bestimmung
Die Makroskopische Bestimmung ist eine Möglichkeit der Holzartenbestimmung. Sie erfolgt mit Hilfsmitteln wie z.B. Vergleichsmustern, Makrofotos, Lupe oder Lochkarten. Die mikroskopische Bestimmung dagegen erfolgt mit Hilfsmitteln wie z.B. Vergleichspräparaten, Mikrofotos, Mikroskop oder Lochkarten.
Weitere Informationen über Makroskopische Bestimmung
Die Makroskopische Holzartenbestimmung bedient sich an Querschnitt, Radialschnitt und Tangentialschnitt. Mithilfe deren Schnittprofile können Strukturunterschiede beobachtet per Okularkontrolle werden, welche wiederum zur Identifikation einer Holzart beitragen können.
Die Holzart kann bereits anhand kleiner und dünnster Holzschnitte bestimmt werden. Hierfür sind mikroanatomische Merkmale verantwortlich, die als Proben unter einem Durchlichtmikroskop betrachtet werden. Oft reichen schon ein bis zwei Schnittrichtungen aus, um eine Holzart bestimmen zu können.
Maserung
Maserung ist die Fachbezeichnung für das unregelmäßige, natürliche Muster in Holz, Leder, Marmor oder ähnlichem Material. Die Maserung ist je nach Baum bzw. Holzart völlig unterschiedlich und reicht von auffällig bis dezent, fein bis wild, ist jedoch nie geometrisch-linear.
Weitere Informationen über die Maserung
Für die Auswahl des Holzes ist die Maserung von großer Bedeutung. Neben der Holzart hat auch die Wahl des Schnittes Einfluss auf die Maserung: ein Mittelschnitt sorgt eher für eine schlichte, ein Radialschnitt für eine gespiegelte und ein Sehnenschnitt für eine gefladerte Maserung.
Die Maserung ist neben der Holzfarbe eines der wichtigsten Kaufkriterien beim Holzkauf.
Massivholz
Massivholzplatten in allen denkbaren Holzarten und Abmessungen: denn das Auge wohnt mit
Massivholzplatten und Leimholzplatten sind sich sehr ähnlich. Sie werden zur Herstellung von Treppenstufen, Podestplatten, Küchenarbeitsplatten, Möbeln und vielem mehr verwendet. Da Massivholzplatten leicht zu verarbeiten sind, sind sie bei Amateur und Profi gleichermaßen sehr beliebt.
Wir bieten diese Massivholzplatten aus Ahorn, Akazien, Buche, Eiche, Erle, Fichte, Kernbuche, Kiefer, Kirschbaum, Nussbaum und Wildeiche an. Schauen Sie sich um oder kontaktieren Sie uns!
Mehr zu Massivholzplatten
Einlagige Massivholzplatten werden auch Leimholzplatten genannt. Diese bestehen aus einzelnen Lamellen, welche wiederum unterschiedlich lamelliert sein können. Die Lamellen können auf ganzer Plattenlänge durchgehend (durchgehende Lamellen) oder in der Länge mehrfach mittels Fingerzinken (keilgezinkte Lamellen) verleimt sein.
Mehrlagige Massivholzplatten weisen einen drei- oder fünflagigen Aufbau auf und werden in der Regel aus zwei Deckschichten und deren Mittellagen hergestellt. Massivholzplatten dieser Art nennt man auch Mehrschichtplatten.
Holzarten – Massivholzplatten
Massivholzplatten in verschiedenen Arten und Oberflächen
Wir führen Massivholzplatten in folgenden Ausführungen ständig an Lager:
Ahorn
Akazie
Buche
Eiche
Erle
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Kirsche
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Fichte
Kiefer
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Messerfurnier
Messerfurnier ist eine Bezeichnung für ein verhältnismäßig dünnes Echtholzprodukt. Ein Messerfurnier ist ein einzelnes, dünnes Furnier, welches mit einem Messer von einem Baumstamm abgetrennt bzw. geschält wird.
Weitere Informationen über ein Messerfurnier
Man unterscheidet drei Verfahren: Messerfurniert, Schälfurniert und Sägefurniert. Bei ersterem wird ein Furniermesser längs am Stamm angesetzt, das die jeweiligen Furnierschichten abträgt. Beim Schälfurnier-Verfahren rotiert der Stamm, während das Furnier abgeschält wird, das ist im Gegensatz zum Messerfurnier zwar kostengünstiger und schneller, jedoch von niedrigerer Qualität. Das Sägefurnier ist das aufwendigste, ähnlich wie beim Messerfurnier werden die Schichten abgetragen, jedoch mit Sägeblatt statt Messer.
Mittellage
Mittellage ist die korrekte Bezeichnung für das Innenleben einer Tür. Die Mittellage einer Tür ist von außen nicht sichtbar, weil sie von Rahmen und Deckplatten eingeschlossen ist.
Weitere Informationen über die Mittellage
Obwohl die Mittellage von außen nicht direkt sichtbar ist, spielt ihr Aufbau eine wichtige Rolle, denn die Mittellage bzw. der Aufbau derer verleiht der TürFestigkeit, Stabilität und Dämmfähigkeit.
Grundsätzlich unterscheidet man bei der Mittellage zwischen Röhrenspankern-Mittellage, Röhrenspanstreifen-Mittellage, Vollspaneinlage und Wabeneinlage.
Multiplex
Als Multiplex-Platte bezeichnet man Holzwerkstoffplatten bzw. Sperrholzplatten aus mindestens fünf Furnierlagen, deren Faserrichtungen um 90° gegeneinander laufend verleimt sind.
Weitere Informationen über Multiplex
Multiplex-Platten sind Furnier-Sperrholzplatten, die dicker als 12mm sind und aus mindestens fünf Furnierlagen bestehen. Die Anordnung verläuft kreuzweise, wodurch die verschiedenen Faserebenen die unterschiedlichen Lagen in ihrem Bewegungsverhalten gegenseitig absperren. Ergebnis: Die Quell -/Schwindneigung wird insgesamt reduziert und die richtungsabhängige Formänderung ist weitgehend ausgeglichen.
Multiplex-Platten sind durch die vielen verleimten Furnierschichten extrem belastbar. Wird eine solche Platten mit Phenolharz beschichtet nennt man sie Siebdruckplatte. Diese Platte ist zudem wasserfest.
N
Nadelholz
Als Nadelholz wird das Holz der Nadelbäume bezeichnet (z.B. Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche). Aufgrund des Harz-Anteils ist Nadelholz wesentlich resistenter gegenüber Witterung und Pilzbefall sowie korrosionsbeständiger gegenüber Chemikalien als es Laubholz ist.
Weitere Informationen über Nadelholz
Nadelholz ist leicht bis mittelschwer und insgesamt homogener aufgebaut als das Holz der Laubbäume, da es bis zu 95 % aus längs verlaufenden Tracheiden besteht. Aufgrund seines Harzgehalts ist es im Vergleich zu gleich schweren Laubhölzern resistenter gegen Witterung und Pilzbefall (zumindest im Wald).
Da es meist auch formstabiler ist und eine gute Bearbeitbarkeit aufweist, findet Nadelholz vielseitig Verwendung, insbesondere als Bau- und Schnittholz. Nadelholz wächst verhältnismäßig schnell, weshalb es ein eher preiswertes Holz ist. Im Außenbereich sollte Nadelholz immer mit einem Anstrich geschützt werden.
Nut und Feder
Nut und Feder sind Verbindungselemente im Rahmen der (Holz-) Verbindungstechnik. Es handelt sich hierbei um eine Art der Steckverbindung, wobei die Nut die aufnehmende Stelle bildet und die Feder das Steckelement ist.
Weitere Informationen über Nut und Feder
Nut und Feder kommen in vielen Bereichen zum Einsatz, so z. B. bei Wand-Paneelen, Fußböden, OSB-Platten uvm. Die Nut und Feder-Verbindung basiert auf der Grundlage der Steckverbindung – die Diele ist an einer Längs-Seite mit einer Feder (keine Metallfeder, sondern eine Hervorhebung aus Holz oder Kunststoff) versehen, die in die Nut (Aussparung) der anderen Diele gedrückt und formschlüssig festgeklickt wird.
Nutzungsklasse
Die Nutzungsklasse ist eine standardisierte Einteilung von Fußböden nach einem Ziffernsystem. Die erste Ziffer steht für den jeweiligen Bereich, für den der Boden geeignet ist. Die zweite Ziffer steht für die Höhe der Belastbarkeit.
Weitere Informationen die Nutzungsklassen
Um bei den vielen unterschiedlichen Arten elastischer Bodenbeläge leichter eine Auswahl treffen zu können, werden Laminat-Bodenbeläge nach der DIN EN ISO 10874 in einem Klassifizierungssystem aufgeführt.
Die Nutzungsklassen werden dabei in die Einsatzbereiche „Wohnen“, „Gewerblich“ und „Industriell“ eingeteilt und entsprechend ihrer Belastbarkeit sortiert.
O
Oberflächenrisse
Oberflächenrisse sind Beschädigungen in der Holz-Oberfläche, die aufgrund von Spannung auftreten. Die Spannung kann bereits am Baum auftreten, beim Fällen, Transportieren oder auch während Trocknung.
Weitere Informationen zu Oberflächenrisse & Risse im Holz
Risse im Holz entstehen, wenn das Holz zu schnell und ungleichmäßig trocknet. Liegt der Parkettboden beispielsweise im Badezimmer und wird ständig nass, nimmt das Holz Feuchtigkeit auf, was zur Volumenveränderung führt.
Trocknet der Parkettboden dann beim Lüften, gibt er die Feuchtigkeit wieder ab. Geschieht dies zu oft, wird das Holz beschädigt und die Holzfasern gehen durch die Volumenänderung auseinander – es entstehen Risse.
Ölung
Öle sind eine gute Alternative zur Lackierung, um die Holzoberfläche zu schützen. Öle dringen im Rahmen der Ölung tief in das Holz ein, die Poren bleiben dabei offen, das Holz sieht aus wie unbehandelt und fühlt sich auch so an.
Weitere Informationen über Ölung
Holzoberflächen, wie z.B. Parkettböden oder Leimholzplatten werden heutzutage meist mit Öl endbehandelt. Wie jede Oberflächenbehandlung bietet auch das Ölen viele Vorteile, aber auch ein paar Nachteile. Zu den Vorteilen zählt, dass man bei dem verwendeten Produkt auf ein reines Naturprodukt zurückgreifen kann, wodurch ein hohes Maß an Umweltfreundlichkeit gegeben ist. Außerdem kommt die Struktur und Farbe des Holzes so erst richtig zur Geltung.
Eine geölte Oberfläche ist im Vergleich zu einer lackierten Oberfläche jedoch weniger haltbar, weshalb der Vorgang des Ölens regelmäßig wiederholt werden sollte. Auch im Umgang mit Wasser ist hier Vorsicht geboten: Flüssigkeiten sollten schnell aufgewischt werden, sonst können unschöne Wasserflecken entstehen.
Kratzer können auf einer geölten Oberfläche auch schneller entstehen, jedoch kann man diese partiell ausbessern, ohne die ganze Fläche neu behandeln zu müssen. Öle gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, je nach Einsatzzweck. Zur Behandlung von Leimholzplatten oder Parkettböden eignet sich beispielsweise ein farbloses Hartwachs-Öl.
OSB
Grobspanplatten für tragende Konstruktionen
OSB Platten sind Mehrschichtplatten, die aus langen, schlanken Spänen (sog. „Strands“) mit vorbestimmter Form und Dicke hergestellt werden. In den Deckschichten werden die Strands generell in Längsrichtung der Platte ausgerichtet (längsorientiert), während sie in den Mittellagen kreuzweise angeordnet sind.
Typische Anwendungsbereiche von OSB Platten sind der Holzbau, Innenausbau, Verpackung, Betonschalung sowie der Bau im Trockenbereich und Feuchtbereich.
OSB Platten: ein vielseitiger Baustoff
Obwohl OSB Platten aus relativ großen Holzspänen bestehen, ist die Oberfläche verhältnismäßig glatt, was durch Schleifen noch verbessert werden kann. Zur Herstellung von OSB Platten wird frisches Waldholz – sowohl Nadel- (Fichte, Kiefer) als auch Laubholz – verwendet. Aufgrund der guten mechanischen Eigenschaften sind OSB Platten besonders geeignet für tragende Konstruktionen. Die typischen Anwendungsgebiete sind aussteifende Wand- und Deckenbeplankungen im Holzbau. Verschiedene Produktqualitäten stehen für unterschiedliche Einsatzbereiche zur Verfügung. Man unterscheidet hier allgemein zwischen OSB Platten in Innenausbauqualität (geschliffene Platten) und OSB Platten in Holzbauqualität (ungeschliffene Platten).
Besonders hochwertige OSB Platten werden völlig formaldehydfrei verleimt und sind damit hervorragend geeignet für den Einsatz in Wohnräumen. Die OSB Platte gibt es ebenfalls als OSB Verlegeplatte mit Nut und Feder. Die Verwendung auf Fußbodenheizung sollte allerdings nur mit speziellen Platten genutzt werden, da große Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede mit der Folge einen Plattenverzugs entstehen können.
Produktinformation – OSB Platten-Qualität
| Qualität | Anwendungsbereich |
|---|---|
| OSB/1 | OSB Platten zur Verwendung in Trockenbereich und Inneneinrichtung |
| OSB/2 | OSB Platten für tragende Zwecke im Trockenbereich |
| OSB/3 | OSB Platten für tragende Zwecke im Feuchtraumbereich |
| OSB/4 | Hochbelastbare OSB Platten für tragende Zwecke im Feuchtraumbereich (mit bauaufsichtlicher Zulassung Z-9.1-566) |
Maße am Lager – OSB Platten
| Artikel | Länge | Breite | Stärke |
|---|---|---|---|
| EGGER Eurostrand OSB-Platte | 2500 mm | 1250 mm | 15 mm |
| EGGER OSB-Platte | 2500 mm | 1250 mm | 15 mm |
| EGGER Eurostrand OSB-Platte | 2500 mm | 1250 mm | 18 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 1250 mm | 18 mm |
| EGGER Eurostrand OSB-Platte | 2500 mm | 1250 mm | 22 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 1250 mm | 22 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 675 mm | 12 mm |
| EGGER OSB-Platte, geschliffen | 2500 mm | 675 mm | 15 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 675 mm | 15 mm |
| EGGER OSB-Platte, geschliffen | 2500 mm | 675 mm | 18 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 675 mm | 18 mm |
| EGGER OSB-Platte, geschliffen | 2500 mm | 675 mm | 22 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 675 mm | 22 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2500 mm | 675 mm | 25 mm |
| EGGER OSB-Platte | 2500 mm | 675 mm | 25 mm |
| EGGER Eurostrand OSB-Platte | 2800 mm | 1250 mm | 12 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2800 mm | 1250 mm | 15 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 2800 mm | 1250 mm | 18 mm |
| EGGER Eurostrand OSB-Platte | 3000 mm | 1250 mm | 15 mm |
| EGGER OSB-Platte, ungeschliffen | 3000 mm | 1250 mm | 15 mm |
Bestellung & Lieferung – Jetzt OSB Platten kaufen!
Ob Fußboden, Türen, Gartenmöbel oder Plattenwerkstoffe: Bei HolzLand Leyendecker bestellen Sie schnell und einfach per Mail, per Telefon oder direkt vor Ort bei Ihrem persönlichen Fachberater.
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Sind Sie sich noch nicht ganz sicher, welches Produkt besser zu Ihnen passt? Wir helfen Ihnen zuverlässig und direkt weiter – ob in unserer Ausstellung in Trier, am Telefon oder per Mail. Möchten Sie sich noch etwas tiefergehender informieren bevor Sie kaufen? Dann blättern Sie doch in unseren Katalogen und/oder bestellen Sie sich Diese/n für zu Hause.
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Ambientebilder zum Thema OSB Platten
Overlay
Das Overlay ist eine spezielle, beanspruchbare Schutzfolie aus Melaminharz, welche in einem Laminierungsverfahren als Oberfläche auf einen Plattenwerkstoff gepresst werden. Das Endprodukt nennt sich auch HPL- oder CPL-Platte.
Weitere Informationen über Overlay und Oberflächen
Ein Overlay wird bei Dekorplatten oder Laminat auf das Dekorpapier gepresst, um dieses vor Beschädigung und Verunreinigung zu schützen.
P
Paneel
Paneele sind verkleidende Profile aus Holz, welche an Wand und/oder Decke montiert werden. Paneele für Wand und Decke gelten im Allgemeinen als i-Tüpfelchen einer ansprechenden Innenraumgestaltung und finden immer größere Verwendung. Entdecken Sie die ganze Paneele-Vielfalt bei Holzland Leyendecker im Holzfachhandel!
Von Paneelen mit edlem Holzfurnier (Echtholzpaneelen) bis hin zu Dekorpaneelen in Metall- oder Betonoptik gibt es eine riesige Bandbreite an Paneelen (Wandpaneele, Deckenpaneele, Steinpaneele und vieles mehr). Die jeweiligen Paneele-Konstruktionen werden unterschiedlich montiert, fragen Sie Ihren Fachberater um Rat!
Weitere Informationen zu Paneele
Ob horizontal oder vertikal, ob mit markanter Fuge oder ganz ohne sichtbare Fuge für eine flächige Wirkung – Paneele bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten für die kreative Inneneinrichtung! Ein echter Hingucker ist auch die raffinierte Verwendung von Paneelen unterschiedlicher Breite und Länge, inklusive Gestaltungselementen und Lichtsystemen.
Paneele sehen nicht nur klasse aus, sondern sind auch äußerst praktisch. Zum Einen sind Paneele für Wand und Decke pflegeleicht und robust, etwa im Vergleich zur Tapete, zum Anderen lassen sich dahinter Kabel und ähnliches verbergen und Leuchtmittel integrieren. Ist die Unterkonstruktion erst einmal angebracht, kann man die Paneele auch schnell austauschen und so immer dem aktuellen Einrichtungsstil anpassen.
Am besten, Sie machen sich selbst einmal ein Bild in unserer großen Ausstellungswelt. Auf 5.000 Quadratmetern finden Sie neben Türen und Böden auch 200 Exponate aus dem Bereich der Wand- und Deckengestaltung.
Ganz klar: Wenn Sie Paneele für die kreative Inneneinrichtung kaufen möchten und im Großraum Trier, Saarbrücken und Bitburg oder Luxemburg wohnen, kommen Sie am besten zu uns von HolzLand Leyendecker!
Paneele & Dekorübersicht – dekor-überischt

MEISTER Dekorpaneele tertio 200 – ahorn df 383

MEISTER Dekorpaneele Tertio 200 – Esche Alpinweiß 384

MEISTER Dekorpaneele Tertio 200 – Pinie Creme DF 385

ter Hürne Dekorpaneele Light Style – Ahorn cremeweiß 139

ter Hürne Dekorpaneele Light Style – Ahorn cremeweiß 139

ter Hürne Dekorpaneele Light Style – Esche alpinweiß 121
Paneele & Dekorpaneele – maßtabelle
| Typ | Dekor | Länge | Breite | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| MEISTER Dekorpaneele Tertio 200 | Ahorn DF 383 | 1280 mm | 200 mm | 9,5 mm |
| MEISTER Dekorpaneele Tertio 200 | Esche Alpinweiß DF 384 | 1280 mm | 200 mm | 9,5 mm |
| MEISTER Dekorpaneele Tertio 200 | Pinie Creme DF 385 | 1280 mm | 200 mm | 9,5 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Esche alpinweiß 121 | 1250 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Esche alpinweiß 121 | 2500 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Esche alpinweiß 121 | 3000 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Esche alpinweiß 121 | 3500 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Esche alpinweiß 121 | 4000 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 1250 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 2500 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 3000 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 3500 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 4000 mm | 196 mm | 12 mm |
| ter Hürne Dekorpaneele | Ahorn cremeweiß 139 | 2500 mm | 296 mm | 12 m |
Bestellung & Lieferung – Paneele kaufen!
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akustik-paneele – angenehmes & nützliches verbinden
Auch die Planer von Wohn- und Erholungswelten entdecken Akustik-Paneele als Voraussetzung für Ruhe und Behaglichkeit. Die kaum wahrnehmbare Mikroperforation der Akustikpaneele setzt die Nachhallzeiten des Raumschalls mess- und hörbar herab und verlangt trotzdem keine Kompromisse bei der Optik.
Patina
Dura Patina heißt frei übersetzt soviel wie „dauerhafte Alterung“. Hinter diesem zunächst paradoxem Begriff versteckt sich ein stilvolles Element der Fassadengestaltung: vorvergraute Fassaden. Vorvergraute Fassaden haben von Beginn an die ansprechende Optik, die Holzprofile sonst erst im Laufe der Zeit entwickeln. Basisholz der Dura Patina Fassaden ist die einheimische Weißtanne aus Alpenraum und Voralpenland.
Dafür verantwortlich ist ein Oxidationsverfahren in der Herstellung, welches die jeweiligen Fassadenelemente in einer kurzen Zeitspanne der Herstellung komprimiert die Oxidation eines ganzen Holz-Lebens durchlaufen lässt. Somit vergraut die Holzfassade vollkommen natürlich, ohne künstliche Zusätze.
Der Vorteil gegenüber jahrelang vergrautem Holz ist, dass Dura Patina Fassadenbretter vollkommen gleichmäßig vergrauen. Das wiederum heißt, dass die Vergrauung über die gesamte Oberfläche gleichmäßig verläuft und nicht etwa punktuell stärker/schwächer ausfällt.
Dura Patina fassade – vorteile
- 10+ Jahre Langzeiterfahrung
- kein Abblättern
- stark wasserabweisend
- Schutz vor Pilzbefall
- einheitlich-nahtlose Vergrauung
- geringe Wartungs-/Pflege-Kosten
Dura patina fassade – lagerprogramm
| Artikelnr. | Bezeichnung | Format (in cm) | Stärke (in mm) |
|---|---|---|---|
| 2215533460 | Dura Patina Rhombusleiste (Weißtanne) | 600 x 6,5 | 21 |
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Profilholz
Ähnlich wie Paneele, dienen Profilbretter sowohl der Verkleidung von Wänden und Decken in Innenräumen als auch zur Verkleidung bzw. Verschalung von Außenwänden. Profilholz unterscheidet sich dabei von Innenraumpaneelen dadurch, dass die Profilbretter vollständig aus Massivholz bestehen. Profilbretter werden maschinell durch spanabhebende Verfahren (Hobeln) hergestellt.
Befestigt werden die Profilbretter üblicherweise auf einer Latten-Unterkonstruktion durch Nagelung oder unter Verwendung von Fugenkrallen (seltener auch durch Leimung). Lagermäßig führen wir die Holzart Fichte/Tanne in rohem Zustand von der Firma Häussermann oder schon vorbehandelt mit farblosen oder weißen Wachs von der Firma OSMO.
Sortierungskriterien – profilbretter & Hobelware
A-Sortierung (DIN 68126)
- muss gesund sein; vereinzelt vorkommende leichte Verfärbungen sind zulässig
- muss hobeltrocken sein
- muss maßhaltig und passend gehobelt sein, darf aber vereinzelt kleine Hobelfehler aufweisen
- darf kleine ausgefallene vereinzelte Kantenäste und kleine Beschädigungen an Kantenästen sowie kleinere Kantenausbrüche aufweisen, soweit die Deckung dadurch nicht beeinträchtigt wird, durchgehende ausgefallene Äste ausgenommen
- Punktäste auf der Deckfläche sind nicht zulässig
- muss frei sein von Wurm- und Käferbefall
- muss frei sein von durchgehenden Rissen; Endrisse bis zur Länge der Brettseite und vereinzelte Haarrisse sind zulässig
- darf gelegentlich vorkommende
- Kernröhre aufweisen; gröbere Kernröhre ist jedoch nicht zulässig
- muss frei sein von gröberen Rindeneinwüchsen
- darf vereinzelt kleine Harzgallen auf der Sichtseite enthalten
- darf leichte Rothärte aufweisen
B-Sortierung (DIN 68126)
- darf Verfärbungen und feste farbige Streifen enthalten
- muss hobeltrocken sein
- darf Hobelfehler aufweisen, sofern die Verlegung gewährleistet ist
- darf vereinzelt kleinere ausgefallene und stärker angeschlagene Äste aufweisen
- sollte im Prinzip frei von Insektenbefall sein
- darf Risse, Rindeneinwüchse, Harzgallen und gröbere Kernröhre auf weisen, sofern die Verlegung gewährleistet ist
- darf Rothärte und Drehwuchs aufweisen, soweit die Verlegung noch gewährleistet ist
u/s Sortierung
- enthält ca. 80 % A-Sortierung und ca. 20 % B-Sortierung
- hobelfallende Qualität, ausgeprägter Astanteil und typische Holzmerkmale
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Profilzylinder
Ein Profilzylinder (auch: PZ) ist ein auswechselbares Element in einem Türschloss, welches vor allem in Haustüren verbaut wird. Das Profilzylinderschloss (PZ-Schloss) fällt unter die Gruppe der Türbeschläge.
weitere informationen über profilzylinder
Im Schaft (längliches Stück aus Metall) sind viele kleine Zylinder enthalten, die auf Federn sitzen. Der Schlüssel ist so geschmiedet, dass jeder Zylinder runter gedrückt wird und das PZ-Schloss sich öffnet, wenn man den Schlüssel dreht.
Q
R
R2-Kante
R2 ist eine herstellerspezifische Typenbezeichnung für ein Türelement. R2 ist eine fein abgerundete Kante von einem Türelement, die einen Radius von 2mm hat.
Weitere Informationen zu r2-kante
Die R2-Kante ist eine Design-Tür-Kante der Firma Ringo (im Türenbereich). Sie stellt eine stilvolle Alternative zu herkömmlichen eckigen oder runden Kanten dar.
Radialschnitt
Ein Radialschnitt ist ein spezifischer Sägeschnitt, bei dem der Schnitt durch die Stamm- oder Blockachse und damit durch den Radius des Stammes erfolgt. Hierdurch verlaufen die Jahrringe parallel zur Stammachse, während die Markstrahlen als radial verlaufende Streifen erscheinen.
Weitere Informationen über den Radialschnitt
Im Radialschnitt können große Flächen von Holzstrahlen sichtbar gemacht werden. Bei Holzarten mit breiten Markstrahlen treten die aufgetrennten Markstrahlen als helle, glänzende Flecke auf, die an einen Spiegel erinnern. Deswegen werden sie auch Spiegel genannt. Der Radialschnitt wird deshalb auch als Spiegelschnitt bezeichnet.
Relative Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Wasseranteil in Form von Dampf, der sich in der Umgebungsluft befindet. Die relative Luftfeuchtigkeit bezeichnet in diesem Zusammenhang den tatsächlichen Wasseranteil bezogen auf das physikalische Maximum.
Weitere Informationen über Relative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit beschreibt das prozentuale Verhältnis des tatsächlich in der Luft vorhandenen, absoluten Feuchtegehaltes im Verhältnis zur maximal möglichen Sättigungsfeuchte.
Die relative Luftfeuchtigkeit ist insbesondere für das Raumklima im Innenbereich aber auch für das Mikroklima im Außenbereich relevant, da dieses dem Holz schaden kann.
Rinde
Die Rinde ein zentraler, holzanatomischer Bestandteil, der den äußeren Gewebemantel eines Baumstammes bezeichnet. Die Rinde schützt den Baum vor Austrocknung, Pilzbefall und Insekten.
Weitere Informationen über Rinde bzw. Baumrinde
Verwendung findet Rinde vor allem in der Energieerzeugung und der Nutzung als Rindenmulch. Außerdem kann aus der Rinde der immergrünen Korkeiche und dem asiatischen Amur-Korkbaum Kork verarbeitet werden, welcher dann z.B. für Fußboden oder Flaschen-Verschlüsse für Wein verarbeitet wird.
Röhrenspan
Als Röhrenspan bezeichnet man eine vollflächigen Spanplatte mit ausgehöhlten Röhren. Röhrenspanstreifen beschreiben indes den Aufbau einer Türeinlage, die aus Streifen von Spanplatten besteht.
Weitere Informationen über Röhrenspan
Röhrenspan oder auch Röhrenspankern beschreibt den Aufbau einer Türeinlage. Die hochwertige Röhrenspankern-Einlage bietet Türen eine hohe Stabilität und eine gute Geräuschdämmung. Sie hat ein Flächengewicht von ca. 15 kg/m².
Weitere Informationen über Röhrenspanstreifen
Eine Tür mit Röhrenspanstreifen als Einlage erfüllt die Anforderungen aller Einsatzbereiche und ist damit deutlich stabiler als Türen mit Wabeneinlage. Sie hat ein Flächengewicht von ca. 12 kg/m².
Rundholz
Ein Rundholz ist ein rohes oder bearbeitetes Holz in runder und ungeteilter Form. Rundholz wird handelsüblich als unverarbeitete Stammteile gefällter Bäume vertrieben und ist ein zentraler Rohstoff für die Holzwirtschaft bzw. Weiterverarbeitung.
Weitere Informationen über Rundholz
Rundholz wird in der Sägeindustrie zu Schnittholz und/oder Furnier verarbeitet. In der Holzwerkstoffindustrie werden aus Rundhölzern Holzwerkstoffe wie z.B. Spanplatten, OSB-Platten oder Brennholz gewonnen. Es fällt in die Kategorie des Derbholz, was die oberirdische Holzmasse ab 7cm Durchmesser definiert.
S
Sägerau
Eine Holzoberfläche wird als sägerau bezeichnet, sofern sie nach dem Zuschnitt nicht durch weiteres Schleifen und/oder Hobeln geglättet wird. Die Oberfläche fühlt sich dadurch rau und stumpf an, schimmert matt und wirkt auf diese Weise ursprünglich-rustikal.
Weitere Informationen über Sägerau
Durch das Sägen im Sägewerk entstehen quer zur Sägerichtung parallele Linien auf den Bohlen. Meistens wird das Holz danach gehobelt oder geschliffen, sodass diese Spuren verschwinden. Manchmal lässt man die Bohlen jedoch sägerau, entweder aus Kostengründen, oder als stilistisches Mittel, z.B. bei rustikalen Parkettböden.
Schwinden
Als Schwinden bezeichnet man eine Verkleinerung der Abmessungen und des Volumens von Holz durch eine Feuchtigkeitsabnahme. Den umgekehrten Vorgang bezeichnet man als Quellen. Schwind- und Quellverhalten sind zentrale Qualitätsmerkmale im Terrassenbau.
Weiteres über das Schwinden & Schwindverhalten
Das Schwinden von Holz ist ein biologischer Prozess. Gibt Holz unterhalb seines Fasersättigungsbereiches Feuchtigkeit an seine Umgebung ab, schwindet es.
Schwindverhalten und Quellverhalten sind überall dort als kritisch zu betrachten, wo sich das Holz in seiner Form nicht verändern darf, z.B. bei Terrassendielen-Konstruktionen.
Sperrholz
Sperrholz ist ein Oberbegriff für verschiedene Plattenarten, die aus mindestens drei, symmetrisch aufeinander geleimten Holzlagen aufgebaut sind. Sperrholz ist ein beliebter Holzwerkstoff mit sehr guten Festigkeitseigenschaften.
Weitere Informationen über sperrholz
Durch das kreuzweise Anordnen der Faserebenen sperren sich die unterschiedlichen Lagen in ihrem Bewegungsverhalten gegenseitig ab – daher der Name Sperrholz. Ergebnis: Die Quell-/Schwindneigung insgesamt wird reduziert, die Formänderung ist weitgehend ausgeglichen.
Die Verleimung von Sperrholz bestimmt in vielen Fällen den Verwendungszweck und gehört zur Plattenbezeichnung. Sperrhölzer für Bauzwecke weisen eine Verleimung auf, deren Leim Wasser- und kochfest ist.
Splintholz
Splintholz ist das hellere, äußere Holz, welches das dunklere Kernholz umgibt. Es wird zur Speicherung von Nährstoffen und zum Transport von Wasser und Nährstoffen in das Blattwerk benötigt.
Weitere Informationen über Splintholz
Die Breite der Splintzonen variiert je nach Holzart, so hat die Robinie beispielsweise nur einen etwa 2-3 Jahresringe breiten Splint, während der Splint bei der Birke ca. 60-80 Jahresringe breit ist.
Bei der Verarbeitung wird der Splint normalerweise entfernt, da er im Gegensatz zum Kernholz wenig resistent gegen Schädlinge ist und wesentlich weicher ist. Jedoch ist die Verwendbarkeit des Splintes sehr unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Baumart ab.
T
Tangentialschnitt
Der Tangentialschnitt ist ein Sägeschnitt, der parallel zur Stammachse und senkrecht zu den Jahresringen ausgeführt wird. Der Tangentialschnitt wird auch Brettschnitt oder Sehnenschnitt genannt.
Weitere Informationen über den Tangentialschnitt
Der Tangentialschnitt ist eine Schnittrichtung, bei der das Holztangential an den Jahresringen angeschnitten wird. D.h. es erfolgt ein Längsschnitt parallel zur Stammachse bzw. senkrecht zu den Jahresringen.
Hierbei werden die Jahrringe so angeschnitten, dass eine markante Zeichnung ersichtlich wird, welche mit zunehmendem Abstand vom Mittelpunkt lebhafter wird. Diese Zeichnung wird auch Fladerzeichnung genannt.
Technische Trocknung
Die Technische Trocknung ist ein Trocknungsverfahren, bei dem Holz in Trockenkammern gezielt bis auf eine bestimmte Holzfeuchte getrocknet wird. Innerhalb der Trockenkammern sorgen Distanzklötze für eine ausreichende Luftzirkulation.
Weitere Informationen über die Technische Trocknung
Die technische Trocknung (auch: künstliche Holztrocknung) besitzt im Vergleich zur Freilufttrocknungverschiedene Vor- und Nachteile. So dauert die Trockenzeit bei der technischen Trocknung nur wenige Stunden lang und die Trocknung erfolgt kontinuierlich, ohne Materialverlust. Demgegenüber steht ein höherer Energieverbrauch und eine Verfärbung von helleren Holzarten durch Wasserdampf.
Thermo-Holz
Thermisch modifiziertes Holz bzw. Thermoholz entsteht durch eine Hochtemperaturbehandlung, bei der die Holzeigenschaften gezielt verändert werden. Dadurch erhält das Holz auch einen gleichmäßig warmen Braunton.
Die Thermoholz-Terrassenhölzer werden durch die Hochtemperaturbehandlung dauerhaft gegen Pilzbefall geschützt und haben eine bessere Dimensionsstabilität.
Mehr zum Thema Thermoholz Terrassendielen
Thermo-Terrassendielen bzw. Terrassendielen aus Thermoholz bilden infolge von Umwelteinflüssen einen grauen Belag, die sog. Patina, aus. Dagegen hilft die Behandlung mit Holzpflege-Produkten wie dem OSMO Thermo-Öl.
Thermoholz Terrassendielen – maßtabelle
| Holzart | Höhe | Breite | Länge |
|---|---|---|---|
| Thermoesche Thermoholz | 20 mm | 132 mm | 2200 mm |
| Thermoesche Thermoholz | 20 mm | 132 mm | 2800 mm |
| Thermoesche Thermoholz | 20 mm | 132 mm | 3400 mm |
Verlegevideo terrassendielen
Die Vorteile von Thermoholz
- zertifizierte Lebensdauer von bis zu 25 Jahren
- frei von Chemikalien und recyclebar
- geringe Neigung zu Verzug/Verdrehung/Schüsselung
- reduzierte Wärmeleitfähigkeit (höherer Isolationswert im Fassadenbau)
- keine Harzgallen
- hervorragende Energiebilanz
Thyllen
Als Thyllen bezeichnet man blasenartige Auststülpungen einer Zelle. Thyllen befinden sich imKernholz mancher Laubbäume und entwickeln sich am Übergang zu den benachbarten Tracheen. So nennt man die verholzten Zellwandgefäße.
Weitere Informationen über die Thyllen
Thyllen dringen in die benachbarte Gefäßzellen ein und füllen den dortigen Zellhohlraum fast völlig aus. Die Thyllen können sowohl die Abgabe als auch die Aufnahme von Feuchtigkeit beeinflussen und erfüllen so elementare Funktionen. Thyllen befinden sich ausschließlich im Kernholz und sind nicht im Splint vorhanden.
Topfzeit
Unter Topfzeit (auch: offene Zeit oder Gebrauchszeit), spricht man von der Verarbeitbarkeitsdauer von Materialien wie Klebstoff, Mörtel, Farbe oder Lack. Die Topfzeit beschreibt somit wie lange das Material sich noch verarbeiten lässt nachdem die entsprechende Verpackung geöffnet wurde.
Weitere Informationen zur Topfzeit
Reaktive Materialien, wie zum Beispiel Klebstoff, haben nur eine begrenzte Gebrauchsdauer ehe sie reagieren und für den eigentlichen Gebrauchszweck unbrauchbar werden. Die Bezeichnung „Topfzeit“ lässt sich dabei von dem urprünglichen Arbeitsschritts des „aus dem Topf nehmen“ ableiten, währenddessen das Material definitiv noch verarbeitbar ist.
Die Topfzeit wird derweil von den chemischen Eigenschaften und der Umwelt (insb. Feuchtigkeit und Temperatur) aber auch von der Gefäß- bzw. Topfform bestimmt. Für eine optimale Verarbeitung und Topfzeit empfiehlt sich unbedingt die Herstellerangaben zu Menge und Mischverhältnis einzuhalten.
Tracheiden
Tracheiden (meist bei Nacktsamer. Bedecksamer besitzen ebenfalls Tracheen) sind stark verholzte, langgestreckte Zellen, die im Holzsowie von Pflanzen im Allgemeinen zur Wasserleitung und Festigung gebildet werden. Der Wassertransport erfolgt dabei über sog. Hoftüpfel von Zelle zu Zelle. Diese Transportleistung sinkt mit steigender Verholzung. Die Tüpfel, welche im oberen Bereich zugespitzt sind haben so eine größere Verbindungsfläche zur benachbarten Zelle. Dort befinden sich üblicherweise auch die meisten Tüpfel.
Weitere Informationen über Tracheiden
Tracheiden sind im Rahmen der Verholzung absterbende oder abgestorbene, langgestreckte Pflanzenzellen, die für den Wassertransport verantwortlich sind. Tracheiden kommen ausschließlich bei Nadelholz vor und bilden dort 90-95% des Körperanteils.
Trockenfäule
Als Trockenfäule wird der Befall von Holz durch Schädlinge bezeichnet. Durch den Schädlingsbefall werden dem Holz wichtige Inhaltsstoffe entnommen, wodurch das Holz trocken und brüchig wird.
Weitere Informationen über Trockenfäule
Trockenfäule (auch: Nassfäule) genannt, kann in Form von Weißfäule, Braunfäule oder Moderfäule auftreten. Voraussetzung für den Pilzbefall ist dauerhaft erhöhte Holzfeuchtigkeit.
Der eigentlichen Fäule im Sinne der Zerstörung von Zellen kommt der Pilzbefall zuvor. Dieser geschieht meist schleichend noch vor dem Fällen bzw. vor der Ernte. Erst wenn die Widerstandskraft der Zellen (nach ein gewissen Zeit der Lagerung) gebrochen ist beginnt die Zersetzung.
U
Übergangsprofil
Übergangsprofile werden dort benötigt, wo zwei gleich hohe Böden miteinander verbunden werden sollen. Das Übergangsprofil stellt einen nahtlosen Übergang zwischen den zwei Bereichen her und kann kleine Unebenheiten (Höhe je nach Hersteller) ausgleichen.
Weitere Informationen über ein Übergangsprofil
Übergangsprofile sind flexibel einsetzbar und bieten für jede Verlegesituation eine passende Lösung. Die Montage erfolgt durch Verschrauben oder Verkleben und ist dank stabiler Materialien einfach und sicher. Individuelle Anpassungen sind möglich und ermöglichen so auch bei schwierigen Gegebenheiten eine passende Verbindungsmöglichkeit des Untergrund.
V
Vergrauung
Unter Vergrauung versteht man die Veränderung der Holzoberfläche durch Witterungseinflüsse. Holz wird in der Regel mit den Jahren etwas grau.
Weitere Informationen über Vergrauung
Durch längere Einwirkung von Sonnenstrahlung (insbesondere der darin enthaltenen UV-Strahlung) laufen Prozesse ab, die die chemische Zusammensetzung der Holzoberfläche verändern. Dieser Prozess kann durch verschiedene Holzpflegemittel verlangsamt, sowie bereits vergrautes Holz wieder aufgefrischt werden.
Vollspaneinlage
Die Vollspaneinlage ist eine Mittellage, die vollständig aus Spanplatten besteht. Die Tür gewinnt durch eine Vollspaneinlage an Gewicht und an Belastbarkeit. Türkonstruktionen mit Vollspaneinlage werden bei sehr stark beanspruchten Türen und bei Funktionstüren eingesetzt.
Weitere Informationen über eine Vollspaneinlage
Als Vollspaneinlage wird die Mittellage einer Tür bezeichnet. Sie kommt überall da zum Einsatz, wo höhere Ansprüche an ein Türblatt gestellt werden als nur der Sichtschutz. Klassisches Anwendungsgebiet für Türen mit Vollspaneinlage ist die Wohnungseingangstür. Das Gewicht beträgt ca. 23-34 kg/m². Dreiteilige statt zweiteiligen Bänder sind normalerweise Teil der Ausstattung.
W
WPC
WPC ist eine Abkürzung für Wood-Plastic-Composites und steht für Verbundwerkstoffe aus Holz und Kunststoffen.
Weitere Informationen über WPC
Die Kombination aus Holz und Kunststoffen ist aufgrund seiner Robustheit und Formstabilität hervorragend für den Außenbereich geeignet. WPC wird besonders für Terrassendielen verwendet. Optisch unterscheiden sich WPC Terrassendielen nur sehr gering von Terrassendielen aus Massivholz. Allerdings sind Terrassen aus WPC um einiges pflegeleichter und langlebiger als eine herkömmliche Holzterrasse. Außerdem ist WPC gegenüber einer Holzterrasse wesentlich weniger anfällig für Vergrauung und aufgrund seiner Splittereigenschaften als Barfußdiele geeignet.

